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Sternsingeraktion wird wegen Corona bis Februar verlängert

12:41
20.12.2021
Die nächste Sternsingeraktion wird aufgrund der Corona-Pandemie bis um 2. Februar verlängert. «Wir wollen den Gemeinden die Möglichkeit geben, den Segen über einen längeren Zeitraum zu den Menschen zu bringen», sagte ein Sprecher des Kindermissionswerks «Die Sternsinger» am Montag in Aachen. Die Pfarrgemeinden hätten dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, «Segenspakete» zu packen, die von den Sternsingern eingeworfen werden könnten. Anders als letztes Mal soll die Aktion diesmal nicht nur digital stattfinden. «Was möglich ist, müssen die Gemeinden jeweils vor Ort entscheiden», sagte der Sprecher.

Bei dem katholischen Sternsingerbrauch sammeln nach Weihnachten als Könige gekleidete Jungen und Mädchen Spenden für andere Kinder. 2020, noch vor der Pandemie, waren 49,3 Millionen Euro zusammengekommen. Etwa 300 000 Kinder und Jugendliche sowie 10 000 Pfarreien beteiligten sich. Die letzte Sternsingeraktion zum Jahresbeginn 2021 konnte nur online im Lockdown abgehalten werden. Dabei wurden 38,2 Millionen Euro gesammelt.

(dpa)

Tennisprofi Nadal positiv auf das Coronavirus getestet

12:41
20.12.2021
Knapp einen Monat vor den Australian Open ist der 20-malige Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der 35 Jahre alte Tennisstar am Montag in den sozialen Netzwerken bekannt. Als Konsequenz ließ der Spanier seine Turnierplanung für den Saisonauftakt in Australien offen.

Er habe «einige unangenehme Momente», berichtete Nadal über seine Infektion. Er habe sich zurückgezogen und seine Kontakte über das positive Testergebnis informiert.

Der Weltranglistensechste hatte erst in den vergangenen Tagen nach mehr als viermonatiger Pause aufgrund einer Fußverletzung sein Comeback beim Einladungsturnier in Abu Dhabi gegeben. Zuvor hatte er Anfang August beim ATP-Turnier in Washington auf dem Platz gestanden und anschließend seine Saison 2021 vorzeitig beendet.

Ursprünglich hatte Nadal geplant, vom 3. Januar an in Melbourne an einem Vorbereitungsturnier auf die Australian Open teilzunehmen. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 17. Januar.

(dpa)

Müller warnt vor größeren Weihnachtsfeiern und Silvesterpartys

12:40
20.12.2021
Berlins scheidender Regierender Bürgermeister Michael Müller hat vor größeren Feiern zu Weihnachten und vor Silvesterpartys gewarnt. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind aus Sicht des SPD-Politikers weitere Einschränkungen unverzichtbar. «Wenn wir sagen, wir wollen keinen Lockdown, dann bedeutet das, man kann Weihnachten mit der Familie feiern, man kann Freunde treffen, man kann die ein oder andere kleine Veranstaltung besuchen», sagte Müller am Montag in der Sendung «Frühstart» von RTL/ntv. «Aber es gehen eben keine Silvesterpartys, es gehen keine Feiern in großem Kreis. Das muss jetzt auch kommuniziert werden und das wird sicherlich in den nächsten Tagen auch massiv erfolgen», sagte Müller, der sein Amt als Regierender Bürgermeister am Dienstag an die SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey abgibt.

«Wir haben schon viel gemacht. Aber wir müssen uns offensichtlich doch noch besser vorbereiten auf das, was Omikron mit sich bringen kann», sagte Müller. «Wir sind noch nicht in einer dramatischen Lage, aber um das zu vermeiden, muss man frühzeitig Maßnahmen ergreifen.»

Dabei gehe es auch um strengere Corona-Maßnahmen für Geimpfte: «Weil es noch zu viele Ungeimpfte gibt, müssen sich auch die Geimpften weiter einschränken», sagte Müller. «Das ist das, was wir immer wieder deutlich machen: Es geht auch um Solidarität», so der Politiker, der inzwischen Mitglied des Deutschen Bundestags ist. «Und die, die sich noch nicht haben impfen lassen, müssen einfach sehen, dass ihr Verhalten auch dazu führt, dass es für alle wieder Einschränkungen gibt, auch für die, die geimpft sind.»

(dpa)

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