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Omikron: Kinos, Theater und Zoos bleiben in Dänemark geschlossen

07:40
19.12.2021
Wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat Dänemark große Teile des öffentlichen Lebens wieder heruntergefahren. Seit Sonntag um 08.00 Uhr müssen Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Sportstätten geschlossen bleiben. Restaurants dürfen nur nach den Vorgaben der Regierung abends nur noch bis 23 Uhr öffnen.

In dem deutschen Nachbarland mit knapp sechs Millionen Einwohnern steigen die Corona-Zahlen seit einigen Wochen wieder stark an. Am Freitag erreichte die Zahl der täglichen Neuinfektionen einen Rekordwert von rund 12 000. In mehr als einem Fünftel der Fälle handele es sich um die Omikron-Variante, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Die strengeren Regeln gelten zunächst bis Mitte Januar.

Für Rückkehrer aus Dänemark sowie auch aus Frankreich nach Deutschland gelten jetzt schärfere Regeln. Beide Staaten sind - wie nun fast alle Nachbarländer - seit Sonntag als Hochrisikogebiete eingestuft. Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen kann man sich mit einem negativen Test davon befreien.

(dpa)

«Saturday Night Live» wegen Corona ohne Publikum - Hanks als Gaststar

07:39
19.12.2021
Die traditionsreiche US-Sketch-Show «Saturday Night Live» ist am Samstag wegen einer schweren Corona-Welle in New York ohne Studiopublikum und mit nur wenigen Ensemble-Mitgliedern produziert worden. Statt der sonst rund 20 Comedians waren nur 2 im Studio Teil der Aufzeichnung. Die Entscheidung sei als «Vorsichtsmaßnahme» getroffen worden, teilte die Produktion der Sendung wenige Stunden vor der Ausstrahlung bei Twitter mit. Die «New York Times» und andere Medien berichteten, dass mehrere Comedians des Ensembles positiv auf das Virus getestet worden seien.

Schauspieler Paul Rudd trat wie geplant auf, Tom Hanks und Tina Fey sprangen kurzfristig als Gastmoderatoren ein. Musik-Gast Charli XCX sagte ihren Auftritt ab.

«Saturday Night Live» wird seit 1975 live ausgestrahlt. Am Samstagabend wurden statt der sonst vor Publikum gespielten Sketche viele Clips aus der Geschichte der Sendung gezeigt.

New York erlebt derzeit einen starken Anstieg neuer bestätigter Corona-Fälle. Innerhalb der vergangenen Woche haben sich die Fallzahlen nach Angaben der Stadt von rund 2500 auf mehr als 5000 pro Tag verdoppelt.

(dpa)

Flickenteppich an Regelungen bei Weihnachtsgottesdiensten

07:38
19.12.2021
Für das zweite Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie zeichnet sich bei den Festgottesdiensten ein bundesweiter Flickenteppich von Regelungen ab. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche überlassen das Vorgehen den Gemeinden weitgehend selbst.

Dadurch unterscheiden sich die Regelungen oft von Gemeinde zu Gemeinde, ja sogar von Gottesdienst zu Gottesdienst innerhalb ein- und derselben Gemeinde. Im Kindergottesdienst und in der Christmette gilt dann zum Beispiel 2G oder 3G, und man muss sich zusätzlich anmelden. Aber die restlichen Gottesdienste werden häufig unter den normalen Abstands- und Hygieneregeln zelebriert, sofern die Coronaschutzverordnung des jeweiligen Landes das zulässt. Das heißt dann: Hier können Ungeimpfte sogar ungetestet teilnehmen.

«Das ist das falsche Signal», kritisierte Josef Ridders, Vorsitzender des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). «Die unverbindlichen Empfehlungen sind ein Delegieren der Verantwortung nach unten. Ein gemeinsam erstelltes Konzept, das klar kommuniziert wird, ist da der bessere Weg.»

Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, wies die Kritik zurück: «Die Kirche reagiert auf die landesspezifisch und regional verschiedenen Erfordernisse angesichts der Coronasituation», sagte er. «Es ist der Kirche sehr wichtig – zumal an Weihnachten als für die Christen zentralem Glaubensfest - in dieser für uns alle schweren Zeit bei den Menschen zu sein und die Religionsausübung zu gewährleisten.» Dabei nähmen die Bistümer und Gemeinden ihre Verantwortung sehr ernst.

(dpa)

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