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Einreise nach Österreich nur noch mit hohen Hürden

18:37
17.12.2021
Österreich verschärft seine Einreisebestimmungen zur Eindämmung der Omikron-Variante. Ins Land dürfen nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis auf weiteres nur noch Menschen, die über einen gültigen 2G-Nachweis verfügten. Konkret bedeute dies, sie müssten dreifach geimpft oder genesen sein. Wer keine Auffrischungsimpfung habe, müsse einen PCR-Test vorlegen. Ansonsten müssten die Reisenden sofort in Quarantäne.

Die Schweiz lockerte die Einreisebestimmungen dagegen. Während seit Anfang Dezember auch für Geimpfte ein PCR-Test für die Einreise nötig war, reicht ab 20. Dezember ein Antigen-Schnelltest, der höchstens 24 Stunden vor Grenzüberschreitung gemacht wurde. Zudem müssen sich Geimpfte und Genesene nicht mehr wie bislang einem zweiten Test nach vier bis sieben Tagen unterziehen. Die Regel bleibt nur für Ungeimpfte in Kraft.

In Österreich tritt die neue Verordnung am Montag, dem 20. Dezember, in Kraft, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte. Die Heimquarantäne sei erst zu beenden, wenn nach der Einreise ein PCR-Test gemacht und ein negatives Ergebnis bestätigt worden seien.

Ausgenommen vom 2G-Nachweis seien Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden könnten. Der Ausnahmegrund sei durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Sonderregeln gebe es außerdem für Kinder. Für Pendlerinnen und Pendler bleibe es bei der gewohnten 3G-Regel.

«Diese verschärften Einreisebestimmungen bringen große Herausforderungen mit sich, vor allem für Personen, welche über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen. Sie sind jedoch gerade zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um einer Ausbreitung von Omikron in Österreich entgegenzuwirken», sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

Schulpflichtige Kinder dürfen mit ausreichenden Testnachweisen einreisen, das bedeutet etwa drei Tests pro Woche. Kinder unter zwölf Jahren betreffen die Regeln ebenfalls nicht.

(dpa)

48-Stunden-Impfmarathon auf der Landesmesse Stuttgart gestartet

18:18
17.12.2021
Mit der nach eigenen Angaben größten Impfaktion im Rahmen der Kampagne des Landes Baden-Württemberg «#dranbleibenbw» sollen bis Sonntag bis zu 20 000 Menschen eine Corona-Impfung erhalten. Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) eröffnete den «48-Stunden-Impfmarathon» am Freitagabend auf der Landesmesse Stuttgart. Lucha, ausgebildeter Krankenpfleger, habe dort selbst eine Booster-Impfung vorgenommen, sagte sein Sprecher.

Wie das Landratsamt Esslingen mitteilte, stehen in einer der Messehallen 24 Impfstraßen zur Verfügung. Diese sollen bis Sonntag 18.00 Uhr rund um die Uhr geöffnet sein. Alle Impfwilligen könnten dabei in ihren Fahrzeugen sitzen bleiben. In einer weiteren Messehalle bleiben die Geimpften dann – ebenfalls in ihren Fahrzeugen – eine kurze Zeit zur Nachbeobachtung vor Ort. Dort soll es zur Unterhaltung auch ein kleines Rahmenprogramm geben.

(dpa)

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