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Corona-Inzidenz in Italien wieder deutlich gestiegen

17:37
17.12.2021
In Italien ist die Corona-Inzidenz erneut deutlich gestiegen. Stand Donnerstag registrierten die Experten in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 241 Corona-Fälle je 100 000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut am Freitag in Rom mitteilte. In der Vorwoche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 176 betragen. Auch die Belegungen auf den Intensiv- und Krankenstationen stieg demnach weiter. Am Freitag meldeten die Behörden mehr als 28 600 Corona-Neuinfektionen und 120 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

Gesundheitsminister Roberto Speranza ordnete an, dass ab Montag die Regionen Marken, Ligurien, Venetien und die Autonome Provinz Trient in die sogenannte Gelbe Zone fielen. Damit müssen sich die Menschen vor allem auf eine wichtige Änderung einstellen: Maskentragen auch im Freien. In der Gelben Zone sind bereits Südtirol, Kalabrien und Friaul-Julisch Venetien. Rom entscheidet über die Einteilung in die verschiedenen Zonen abhängig von den regionalen Corona-Fallzahlen und Krankenhausbelegungen mit Covid-19-Patienten.

(dpa)

Corona-Inzidenz im Südwesten sinkt auf 353

17:25
17.12.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter. Wie das Landesgesundheitsamt am Freitag in Stuttgart mitteilte, lag der Wert bei 353,1 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Am Donnerstag waren es noch 370,2.

Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten pro 100 000 Menschen und Woche - stieg leicht auf 4,9. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist in der Regel höher als in der Inzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen im Land sank im Vortagesvergleich um 4 auf 617.

Das Landesgesundheitsamt meldete am Donnerstag 5782 weitere Corona-Fälle, damit erhöhte sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 965 568. Bislang wurden 97 Omikron-Fälle im Land gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 54 auf nun 12 551.

(dpa/lsw)

Verbände sehen keine Notwendigkeit für Impfpflicht für Beamte

17:10
17.12.2021
Verbände und Gewerkschaften haben sich skeptisch gegenüber einer möglichen Corona-Impfpflicht für Beamte geäußert. «Das ist eine Alibidiskussion, die von der eigentlichen Herausforderung, der großen Gruppe ungeimpfter Erwachsener in der Gesamtgesellschaft ablenkt», sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Hans-Peter Meidinger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 90 bis 96 Prozent der Lehrkräfte seien ohnehin bereits geimpft. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, äußerte sich ähnlich. «Ich halte es für fraglich, ob eine Impfpflicht angesichts einer bei der Polizei überdurchschnittlichen Impfbereitschaft notwendig ist.» In den Landesbezirken seien es «weitestgehend zwischen 80 und 90 Prozent», teils noch mehr.

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hatte eine Impfpflicht für Beamtengruppen wie Lehrerschaft, Polizei und Feuerwehr ins Gespräch gebracht. «Was für das Gesundheitspersonal schon beschlossen wurde, kann grundsätzlich auch für Beamte mit Verantwortung für andere Menschen richtig sein», sagte der Bundestagsabgeordnete der «Rheinischen Post» (Freitag). Bereits beschlossen ist, dass Beschäftigte in Einrichtungen mit besonders schutzbedürftigen Menschen wie Pflegeheimen und Kliniken bis Mitte März 2022 nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Über eine allgemeine Impfpflicht soll der Bundestag erst noch abstimmen.

(dpa)

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