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Nachtclubs zu und Abstand: Wales verschärft Corona-Regeln wieder

07:49
17.12.2021
Als Reaktion auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante verschärft Wales die Corona-Regeln nach Weihnachten wieder deutlich. In Büros und Geschäften gelten vom 27. Dezember an wieder Abstandsregeln, wie die Regierung in Cardiff ankündigte.

Discos und Nachtclubs müssen wieder schließen. Die Regierung stellt 60 Millionen Pfund (gut 70 Mio Euro) für betroffene Betriebe parat.

Omikron bedeute eine neue Gefahr für Gesundheit und Sicherheit, sagte Regierungschef Mark Drakeford. «Es handelt sich um die bisher gefährlichste Entwicklung in der Pandemie.» Er rief die Menschen auf, ihre sozialen Kontakte deutlich einzuschränken. Ein kleineres Weihnachten sei ein sicheres Weihnachten, sagte Drakeford, wie die BBC am Freitag berichtete.

Die Zahl der offiziell bestätigten Omikron-Fälle in Wales verdreifachte sich am Donnerstag fast auf 95. Allerdings infizieren sich im Vereinigten Königreich Schätzungen zufolge täglich Hunderttausende mit der neuen Variante. Gesundheitspolitik ist im Land Sache der Regionalregierungen. Für den größten Landesteil England schließt die zuständige britische Regierung bisher aus, Veranstaltungsstätten zu schließen.

(dpa)

Prognose: 2021 erstmals mehr als eine Million Todesfälle

07:40
17.12.2021
Die Zahl der Sterbefälle könnte im laufenden Jahr erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik die Marke von einer Million überschreiten. Das hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Basis einer Hochrechnung berechnet.

Demnach starben in den ersten elf Monaten dieses Jahre bereits rund 915 000 Menschen. «Den Schätzungen zufolge dürfte die Zahl der Todesfälle bis zum Jahresende zwischen 1 020 000 und 1 030 000 liegen», teilte das Institut am Freitag in Wiesbaden mit. 2020 registrierte die amtliche Statistik einen Wert von insgesamt 985 000 Sterbefällen, 2010 waren es nur 859 000.

«Die Zunahme der Sterbefälle in den letzten Jahren geht einher mit einer wachsenden Anzahl älterer Menschen», erklärte Demograf Michael Mühlichen.

«Die Corona-Pandemie, die überwiegend bei älteren Menschen zu einer Zunahme von Sterbefällen geführt hat, hat diese Entwicklung ein wenig beschleunigt», sagte Mühlichen.

(dpa)

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