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20211216131931

Italiens Gesundheitsminister bekräftigt verschärfte Einreiseregeln

12:16
16.12.2021
Italiens Gesundheitsminister hat die Verschärfung der Regeln für Einreisende aus dem EU-Ausland bekräftigt. «In diesen Stunden kann unsere Priorität auf nichts anderem liegen, als uns weiter dafür einzusetzen, unser Land in Sicherheit zu bringen», sagte Roberto Speranza am Donnerstag bei einem Kongress des italienischen Verbands des Pflegepersonals FNOPI. Auch Entscheidungen wie die Verlängerung des Notstandes und die Einschränkungen für internationale Reisen zielten genau darauf ab. Man wolle mit einem hohen Maß an Überwachung, deutlich steigende Ansteckungszahlen und Krankenhauseinweisungen wegen des Coronavirus und neuer Varianten vermeiden, erklärte Speranza weiter.

Seit Donnerstag brauchen alle Einreisenden aus dem EU-Ausland in Italien neben dem bislang üblichen Impf- oder Genesungsnachweis und der digitalen Einreiseanmeldung einen negativen Corona-Test. Akzeptiert werden der Anordnung zufolge PCR-Tests, nicht älter als 48 Stunden, und Antigen-Tests, nicht älter als 24 Stunden. Ungeimpfte müssen außerdem fünf Tage in Quarantäne. Die kurzfristig beschlossene Maßnahme sorgte bei der EU in Brüssel für Verwunderung.

(dpa)

Omikron-Welle in Großbritannien: Queen sagt Weihnachtslunch ab

11:57
16.12.2021
Wegen der sich rasend schnell ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien hat Königin Elizabeth II. (95) ihr traditionelles vorweihnachtliches Familientreffen abgesagt. Das teilte der Palast am Donnerstag mit. Es stünden «die Weihnachtspläne zu vieler Menschen auf dem Spiel», hieß es als Erklärung aus Palastkreisen.

Die Queen dürfte inzwischen, wie viele ältere Briten, zwar mindestens drei Mal gegen das Coronavirus geimpft sein. Trotzdem bereitet die Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien der Politik derzeit Kopfschmerzen. In London gilt sie bereits als vorherrschend. Täglich infizieren sich derzeit Schätzungen der Regierung zufolge Hunderttausende.

Üblicherweise kommen die Kinder, Enkel, Urenkel sowie die Cousins der Königin in der Woche vor Weihnachten im Buckingham-Palast zu einem gemeinsamen Lunch zusammen. Schon im vergangenen Jahr musste das Familientreffen wegen der Pandemie ausfallen. In diesem Jahr hätte es auf Schloss Windsor stattfinden sollen, wie die «Sun» berichtete.

Die Festtage selbst verbringt die Königin auf ihrem Landsitz im ostenglischen Sandringham. Auch dabei wird sie meist von verschiedenen Teilen der Familie besucht. Dieses Jahr ist das erste Mal seit ihrer Hochzeit 1947, dass sie die Feiertage ohne ihren im April im Alter von 99 Jahren gestorbenen Mann Prinz Philip verbringen muss.

(dpa)

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