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Zwei Corona-Fälle bei Real Madrid: Modric und Marcelo

13:39
15.12.2021
Die Fußball-Profis Luka Modric und Marcelo von Real Madrid sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der spanische Rekordmeister am Mittwoch ohne weitere Details mit. Der 36 Jahre alte Mittelfeldspieler aus Kroatien, diese Saison einer der besten im Team um Nationalspieler Toni Kroos, und der Brasilianer Marcelo (33) verpassen somit die beiden letzten Liga-Begegnungen der «Königlichen» in diesem Jahr: das Spiel daheim gegen den FC Cádiz am Sonntag sowie das Duell bei Athletic Bilbao am nächsten Mittwoch.

Die beiden Profis seien zu Hause in Quarantäne, berichtete das Fachblatt «AS». Obwohl nach diesen positiven Tests der Rest des Kaders und auch alle Angehörigen des Trainerstabs um Chefcoach Carlo Ancelotti negativ getestet worden seien, herrsche im Verein die Sorge, dass es weitere Fälle geben könnte, hieß es.

Real kann unterdessen Ausfälle wohl leicht verkraften: Nach 17 Spielen führen die Madrilenen die Primera División mit 42 Zählern und acht Punkten Vorsprung vor Verfolger FC Sevilla, der allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat, an. Titelverteidiger Atlético Madrid hat bereits 13 Punkte Rückstand und Erzrivale FC Barcelona sogar 18 Zähler weniger als Real. Beide haben 16 Spiele.

(dpa)

Bundeswehr vergrößert Kontingent für Corona-Amtshilfe kräftig

13:38
15.12.2021
Die Bundeswehr vergrößert das Kontingent für die Amtshilfe in der Corona-Pandemie über den Jahreswechsel deutlich. Die Zahl der für einen Einsatz bereitgehaltenen Männer und Frauen werde von 12 000 auf 17 500 erhöht, sagte der Nationale Territoriale Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, am Mittwoch in einer telefonischen Pressekonferenz.

Eine strategische Reserve in Stärke von 7500 Soldaten mit gestaffelten Verfügbarkeiten von 7 bis 14 Tagen wird zudem unter einem «Führungsvorbehalt» des Generalinspekteurs Eberhard Zorn vorgehalten. Mit der Aufstockung will die Bundeswehr bereit sein für weitere Hilfeersuchen aus Landkreisen, Ländern und Kommunen.

Die Verstärkung des Kontingents orientiert sich nach diesen Angaben an den Brennpunkten der vierten Corona-Welle mit Schwerpunkt im Süden und Südosten Deutschlands. Seit Anfang November ist die Zahl der laufenden Amtshilfen auf aktuell 530 bundesweit gestiegen. Derzeit hat die Bundeswehr rund 8000 Soldaten in 14 Bundesländern im Einsatz. Weitere 300 Hilfeleistungen sind bereits in der Vorbereitung.

(dpa)

Johnson geht auf Corona-Rebellen in eigenen Reihen zu

13:38
15.12.2021
Nach einer parteiinternen Revolte gegen seine Corona-Regeln hat der britische Premierminister Boris Johnson Verständnis für die Rebellen gezeigt. «Ich respektiere die berechtigten Ängste der Kollegen», sagte Johnson am Mittwoch im Parlament in London. Zugleich warb er für die «ausgewogenen und verhältnismäßigen» Maßnahmen, die unter anderem 3G-Regeln für den Besuch von Discos und Großveranstaltungen vorsehen. Die Regierung hatte die Pläne am Vorabend nur dank der Stimmen der Opposition durchs Unterhaus bekommen. Johnson schien diese Tatsache am Mittwoch jedoch zu bestreiten und behauptete, er habe die Abstimmung mit Stimmen seiner Konservativen Partei gewonnen.

Der Premier warf Oppositionsführer Keir Starmer politische Spielchen vor. Die Regierung habe stets umgehend gehandelt und für die schnellste Impfkampagne in Europa gesorgt, während Starmers Labour-Partei gezaudert habe. «Wir liefern, sie beschweren sich», sagte Johnson. Die Öffentlichkeit sehe, dass die Regierung liefere.

Starmer kritisierte, Johnson habe seinen Laden nicht im Griff. Die Labour-Partei habe den Corona-Plan des Premiers gerettet und die Führungsstärke gezeigt, die Johnson fehle, sagte Starmer. «Er ist das Problem, seine Abgeordneten haben nicht Unrecht, ihm zu misstrauen.» Johnson führe die Bevölkerung in die Irre. «Die britische Öffentlichkeit sucht einen Premierminister, der das Vertrauen und die Autorität hat, Großbritannien durch die Krise zu führen. Stattdessen sind wir mit dem schlechtesten möglichen Premierminister zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt belastet.»

Am Dienstagabend hatten 99 Tory-Abgeordnete gegen verschärfte Corona-Regeln gestimmt. Johnsons Mehrheit beträgt 79 Mandate.

(dpa)

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