Letztes Update:
20211215130301

Tourismus macht Corona-Pandemie weiter zu schaffen

13:01
15.12.2021
Die Corona-Pandemie hat weiterhin für schlechte Geschäfte der Tourismusbranche in Baden-Württemberg in der Sommersaison 2021 gesorgt. Die Zahl der Ankünfte sank vorläufigen Zahlen zufolge um 34,2 Prozent auf 9,2 Millionen im Vergleich zu dem Vorkrisenniveau der Sommersaison 2019, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Die Übernachtungen seien von Mai bis Oktober um 24,5 Prozent auf 26,1 Millionen zurückgegangen.

Der Tourismus habe zwar gegenüber dem Ergebnis aus dem Krisensommer 2020 mit einem Plus von 15,5 Prozent bei den Ankünften und einem Plus von 14,8 Prozent bei den Übernachtungen aufgeholt. «Das Niveau aus den Jahren vor der Corona-Pandemie blieb aber weiter außer Reichweite», erklärten die Statistiker. Die Sommermonate Juli, August und September waren laut Mitteilung in der Sommersaison 2021 in Baden-Württemberg die stärksten Monate der Tourismuskonjunktur.

(dpa)

Rennrodler Loch und Eitberger positiv auf das Coronavirus getestet

13:00
15.12.2021
Rodel-Olympiasieger Felix Loch ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. «Schlitten in die Ecke stellen, positiv bleiben, negativ werden! Nach einem routinemäßigen Coronatest wurde ich leider positiv getestet. Mir geht’s gut», teilte der 32-Jährige auf Instagram mit. Auch Dajana Eitberger wurde positiv auf das Virus getestet und befindet sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, wie der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) am Mittwoch mitteilte.

Bei beiden sei der positive Test bereits nach dem vergangenen Weltcup-Wochenende im sächsischen Altenberg festgestellt worden. Loch und Eitberger fallen somit für den anstehenden Weltcup in Innsbruck aus. Die Teammitglieder, die engen Kontakt zu den beiden hatten, sind «in einem gesonderten Hotel in Innsbruck untergebracht und werden sich den Regularien entsprechend nur sehr eingeschränkt an der Bahn aufhalten und größtmöglichen Abstand halten», teilte der BSD mit.

(dpa)

Gefälschte Impfausweise durch Online-Abfrage leichter erkennbar

12:54
15.12.2021
Apotheken können ab Donnerstag gefälschte Impfausweise leichter erkennen. Apotheker könnten dann die Chargennummer der Impfungen mit einer Software direkt online abfragen, wie der Deutsche Apothekerverband (DAV) am Mittwoch mitteilte.

«Die Apotheken werden immer häufiger mit gefälschten Impfpässen konfrontiert», sagte Thomas Dittrich, Vorsitzender des DAV. Bisher konnten die Apotheken demnach nur überprüfen, ob die Impfausweise vollständig und plausibel sind und zur richtigen Person gehören. «Mit der Chargenprüfung steht den Apotheken nun ein weiteres wirksames Instrument zur Verfügung, um Kriminelle und Urkundenfälscher zu stoppen», sagte Dittrich.

«Konkret werden Apotheken mit der neuen Funktion sofort prüfen können, ob die im Impfpass vorgelegten Chargennummern zum verimpften Impfstoff passt», sagte Thomas Preis vom Apothekerverband Nordrhein der «Rheinischen Post». Zusätzlich werde geprüft, ob diese Chargen zum angegebenen Impfzeitpunkt an Praxen oder Impfzentren verteilt worden waren.

Die neue Funktion soll ab Donnerstag deutschlandweit mehr als 18 000 Apotheken zur Verfügung stehen. «Diejenigen, die gefälschte Dokumente vorlegen, werden es jetzt noch schwerer haben, sich digitale Impfzertifikate zu erschleichen», sagte Preis.

(dpa)

Möchten Sie alle externen Inhalte laden?
Datenschutzerklärung
Inhalt laden