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20211214162610

Lauterbach wirbt für einheitliche Linie bei Booster-Abstand

16:23
14.12.2021
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat für eine einheitliche Linie geworben, nach welcher Zeit vollständig Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsimpfung bekommen sollten. «Es ist sicherlich problematisch, wenn jedes Bundesland beim Booster-Abstand demnächst andere Wege gehen würde», sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. «Hier brauchen wir evidenzbasierte, aber auch einheitliche Empfehlungen.»

Der Minister äußerte sich zurückhaltend dazu, dass Booster-Impfungen in Nordrhein-Westfalen nun grundsätzlich bereits nach vier Wochen möglich sind. Er müsse dies zunächst prüfen, sagte Lauterbach. Medizinisch sei eine so frühe Booster-Impfung aus seiner Sicht schwierig und werde auch von den führenden Experten so nicht vorgetragen. Diskutiert werde über einen Abstand von vier Monaten.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt in der Regel einen Abstand von sechs Monaten zur letzten Dosis der Grundimmunisierung, eine Verkürzung auf fünf Monate ist demnach auch möglich.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bestätigte am Dienstag, dass Booster-Impfungen in seinem Land grundsätzlich nach vier Wochen möglich seien. Es gebe aber keine ausdrückliche Empfehlung dafür.

(dpa)

Schottlands Regierungschefin ruft Menschen zu Kontaktbeschränkung auf

16:20
14.12.2021
Wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante hat Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon die Menschen in dem britischen Landesteil dazu aufgerufen, ihre sozialen Kontakte während der Festtage auf drei Haushalte zu beschränken. Die Politikerin der Schottischen Nationalpartei SNP betonte, es gehe nicht darum, Weihnachten abzusagen und es handle sich auch nicht um ein Verbot. Angesichts eines «exponentiellen Anstiegs» an Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sei es aber vernünftig, Feierlichkeiten so klein wie möglich zu halten.

In Schottland wurden bislang 296 bestätigte Fälle von Omikron-Infektionen registriert. Zwei Menschen, die mit der Variante infiziert sind, müssen im Krankenhaus behandelt werden.

(dpa)

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