Letztes Update:
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Wüst: Boostern in NRW nach vier Wochen möglich - keine Empfehlung

14:06
14.12.2021
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Dienstag bestätigt, dass Booster-Impfungen in NRW nun grundsätzlich nach vier Wochen möglich sind. Es gebe aber keine ausdrückliche Empfehlung dafür, sagte Wüst am Dienstag in Düsseldorf.

In einem am Montag unter anderem an Kreise und kreisfreie Städte versandten Erlass hieß es wörtlich: «Personen, bei denen die Grundimmunisierung weniger als fünf Monate zurückliegt, sind jedoch nicht zurückzuweisen und ebenfalls zu impfen - sofern ein Mindestabstand von vier Wochen erreicht ist.»

Wüst sagte, man habe «schon die ganze Zeit» niemanden zurückgewiesen, der einige Tage oder Wochen vor Ablauf der fünf Monate nach der Zweit-Impfung einen Booster wollte. Nun habe man eine «Untergrenze» von vier Wochen eingezogen. Man empfehle jetzt aber nicht, «nach vier Wochen zu laufen.» Mit einem neuen Erlass sollten «kommunikative Fragezeichen» nun geklärt werden.

(dpa)

Hamburg verschärft Corona-Regeln bei Demonstrationen - Maskenpflicht

13:00
14.12.2021
Angesichts Tausender meist unmaskierter Corona-Skeptiker und Impfgegner bei Demonstrationen in Hamburg verschärft der Senat die Regeln für Versammlungen. Künftig müsse bei Demonstrationen Maske getragen werden, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. Ferner würden Maßnahmen vorbereitet, um Sicherheit, Ordnung und den Infektionsschutz bei Versammlungen sicherzustellen.

Die Maskenpflicht soll bereits am Mittwoch in Kraft treten und gilt dann auch für eine am Samstag in der Innenstadt angemeldete Protestdemonstration. Seit Wochen gehen Gegner der Corona-Politik in Hamburg samstags auf die Straße - inzwischen mit großem Zulauf. Am vergangenen Samstag versammelten sich in der Innenstadt nach Polizeiangaben rund 8000 Menschen, in der Woche zuvor waren es 5000. Für den kommenden Samstag erwarten die Veranstalter laut Anmeldung 9000 Teilnehmer.

Die CDU-Opposition hatte bereits Zustimmung zu der Verschärfung signalisiert. Heftige Kritik kam hingegen von der AfD, die dem rot-grüne Senat vorwarf, «gegen unliebsame Demonstranten» vorzugehen. Unterdessen meldete die Gesundheitsbehörde am Dienstag einen neuen Höchststand bei der Corona-Sieben-Tages-Inzidenz. Die Zahl der neu gemeldeten Ansteckungen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche stieg auf 262,1. Es kamen 659 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu - 37 mehr als am Montag und 45 mehr als am Dienstag vor einer Woche.

(dpa)

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