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20211201173341

Sieben weitere bestätigte Omikron-Fälle in Hessen

17:31
01.12.2021
In Hessen gibt es sieben weitere bestätigte Fälle der Omikron-Variante des Coronavirus. Das teilte des Institut für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Mittwoch mit. «Die Sequenzierungen haben heute bestätigt, dass es sich bei allen sieben Verdachtsfällen um Infektionen mit der Omikron-Variante handelt», sagte Institutsdirektorin Sandra Ciesek laut Mitteilung.

Damit stieg die Zahl der bestätigten Omikron-Fälle im Bundesland auf acht. Bereits am Sonntag war ein erster Fall nachgewiesen worden. «Es ist gut, dass wir in Hessen die Infrastruktur und Expertise haben, um solche Sequenzierung schnell und zuverlässig durchzuführen. Das hilft uns sehr bei der Bewertung der Lage», wird Sozialminister Kai Klose (Grüne) zitiert.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest.

(dpa)

Coronavirus-Variante Omikron in mindestens 23 Ländern entdeckt

17:31
01.12.2021
Die neue und als Besorgnis erregend eingestufte Coronavirus-Variante Omikron ist bis Mittwoch in mindestens 23 Ländern entdeckt worden. Das geht aus dem Melderegister der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, wie WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf berichtete. Die Zahl werde mit Sicherheit steigen.

Wie gut die verfügbaren Impfstoffe bei einer Infektion mit der Omikron-Variante vor einem schweren Verlauf schützen, sei noch nicht klar, betonte Covid-19-Expertin Maria van Kerkhove. Die Studien brauchten Zeit. In Südafrika sei die Zahl der Krankenhauseinweisungen gestiegen, aber dies könne auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass sich mehr Menschen infizieren, nicht, dass die Omikron-Variante einen schlimmeren Verlauf verursacht als andere Varianten.

Van Kerkhove betonte, es dürfe nicht in Vergessenheit geraten, dass das Infektionsgeschehen zurzeit weltweit von der Delta-Variante getrieben werde. Davor schützten die vorhandenen Impfstoffe sehr effektiv. Sie rief alle Länder auf, die Impfungen zu forcieren. Sie appellierte an reiche Länder, mehr Impfdosen so schnell wie möglich für ärmere Länder zur Verfügung zu stellen.

«Klar haben wir es mit einer Krise zu tun. Und diese Krise ist in Europa, und sie wird von der Delta-Variante getrieben», sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Die WHO betont, dass mit Abstand halten, Masken tragen und guter Lüftung viel getan werden könne, um Infektionen zu vermeiden. Ryan rief Regierungen auf, die Verantwortung nicht an die einzelnen Bürgerinnen und Bürger zu delegieren, sondern klare Maßnahmen zu verhängen.

(dpa)

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