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Ramelow hofft auf Weihnachten ohne noch strengere Kontaktregeln

08:18
11.12.2021
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) plädiert einem Medienbericht zufolge für ein Weihnachtsfest ohne noch strengere Kontaktbeschränkungen jenseits einer 2G- oder 2G-plus-Regelung. «Ich wünsche mir, dass wir mit 2G oder 2G plus, aber ohne darüber hinausgehende oder weitere Beschränkungen wirklich hinkommen», sagte Ramelow der «Rheinischen Post» (Samstag). Es seien gerade erst neue und verbindliche Regeln zur Pandemieabwehr beschlossen worden. «Wir sollten ein Weihnachtsfest ohne zusätzliche Reise-Restriktionen und ohne neue Kontaktvorgaben versuchen», sagte der Linke-Politiker, der derzeit auch Bundesratspräsident ist.

Erst am Freitag hatten Bundestag und Bundesrat den Weg zur Nutzung strengerer Corona-Regeln in den Bundesländern freigemacht. Auch für eine Impfpflicht in bestimmten Bereichen wie der Pflege gab es vom Parlament und der Länderkammer grünes Licht.

In Thüringen, wo Ramelow eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung führt, gelten bereits seit mehr als zwei Wochen strenge Regeln - unter anderem mit einer nächtlichen Ausgangssperre für Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind und einer Sperrstunde ab 22 Uhr in der Gastronomie. Thüringen gilt mit einer Inzidenz oberhalb von 1000 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche zu den am stärksten betroffenen Bundesländern in Deutschland.

(dpa)

Angebot der Lauffener Kirche: nach Weihnachtsgottesdienst zum Impfen

08:16
11.12.2021
Nach dem Weihnachtsgottesdienst noch schnell zum Impfen? Mit einem ausgefallenen Angebot am Feiertag will die Evangelische Kirchengemeinde in Lauffen am Neckar (Kreis Heilbronn) Menschen motivieren, sich gegen das Coronavirus zu schützen. «Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk der Kirche an unsere Stadt», sagte Vikar Wolfram Theo Dünkel. «Die Gemeinde steht dahinter».

Ein mobiles Impfteam soll nach den Planungen der Kirche am 25. Dezember (11.00 Uhr) bis zu 100 Kirchenbesucherinnen und -besucher immunisieren. Der Termin ist eher dem Zufall geschuldet: «Es war der einzige noch freie Termin des Impfteams», sagte Dünkel. Auf die Idee für das Angebot habe ihn sein Arzt gebracht - beim «Boostern».

Vor allem vor dem Hintergrund der neu aufgetauchten Virusvariante Omikron kämpft Baden-Württemberg weiter mit einer vergleichsweise geringen Impfquote. Nach Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) gelten 7,48 Millionen Menschen im Südwesten als vollständig geimpft. Das entspricht einer landesweiten Impfquote von 67,4 Prozent. Rund 2,1 Millionen Menschen in Baden-Württemberg haben bislang eine Auffrischungsimpfung erhalten.

(dpa)

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