Letztes Update:
20211201132608

Drei Omikron-Fälle in der Schweiz bestätigt

13:24
01.12.2021
In der Schweiz sind drei Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Das Ergebnis sei mit einer Sequenzierung bestätigt worden, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Gesundheit am Mittwoch.

Einer der Fälle betreffe einen doppelt geimpften 19-jährigen Schüler aus der Stadt Basel, berichteten die dortigen Behörden. Der Fall sei bei einem regelmäßigen Massentest an der Schule entdeckt und dann im Einzeltest nachgewiesen worden. Wo sich der Teenager angesteckt hat, war zunächst unbekannt. Er sei nicht verreist gewesen. Der Junge habe leichte Covid-19-Symptome.

Ein weiterer Fall wurden im Kanton Basel bestätigt. Wo der dritte Fall entdeckt wurde, war zunächst unklar.

(dpa)

Apothekerverband: Impfungen gegen Corona absolut vorstellbar

12:59
01.12.2021
Die Apotheker im Land stehen nach Worten des Landesapothekerverbands (LAV) grundsätzlich bereit, bei Impfungen gegen das Coronavirus zu helfen. Eine entsprechende Regelung «ist für uns absolut vorstellbar», sagte der stellvertretende LAV-Geschäftsführer Frank Eickmann am Mittwoch. Vor allem sehe man sich als Unterstützer bei Boosterimpfungen. Für Erstimpfungen sollten Patienten weiterhin unbedingt erst beim Arzt vorstellig werden.

Eickmann verwies auf ein Modellprojekt zur Grippeimpfung, das im September im Südwesten in bestimmten Regionen und bei ausgewählten Apotheken gestartet ist. Rund 60 Apotheken nähmen daran teil - impfen dürfen ausschließlich Apotheker. Für Corona-Impfungen könnte es aus Eickmanns Sicht so laufen: «Nach unserer Vorstellung bekommen dann die schon im Impfen geschulten Apotheken noch Unterweisung für die Corona-Schutzimpfung und könnten dann zügig eingebunden werden.» Alle anderen Apotheken bräuchten erstmal ein gründliches Schulungspaket.

Auch müssten Fragen geklärt werden, in welchen Räumlichkeiten Apotheken impfen dürfen - nur den eigenen oder vielleicht auch Räumen, die ansonsten zur Verfügung stehen. Zudem wäre es aus Sicht des LAV richtig, wenn auch pharmazeutisch-technische Assistenten (PTAs) ins impfen einbezogen würden, fügte Eickmann hinzu.

Bund und Länder hatten sich am Dienstag auf einer Schaltkonferenz vorgenommen, bis Weihnachten bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich zu machen. Dafür soll der Kreis derjenigen deutlich ausgeweitet werden, die impfen dürfen - etwa auf Apotheker.

(dpa/lsw)

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