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20211206110758

Spahn gratuliert designiertem Nachfolger Lauterbach

11:08
06.12.2021
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seinem designierten Nachfolger Karl Lauterbach zum künftigen Posten gratuliert. «Lieber Karl Lauterbach, herzlichen Glückwunsch zu dieser wichtigen und schwierigen, doch auch sehr schönen Aufgabe», schrieb der CDU-Politiker am Montag bei Twitter. «Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und eine glückliche Hand. Denn es geht um unser Land. Die Bewältigung dieser Pandemie bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.»

Lauterbach war am Vormittag vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als künftiger Gesundheitsminister vorgestellt worden. Das neue Bundeskabinett soll nach der für Mittwoch geplanten Wahl des neuen Bundeskanzlers vereidigt werden.

(dpa)

Grönland verschärft Corona-Regeln

11:07
06.12.2021
Grönland hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus landesweite Regelungen für öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Gast- und Kulturstätten eingeführt. Seit Montag und bis vorläufig zum 6. März 2022 darf man viele Einrichtungen auf der größten Insel der Erde nur noch dann besuchen, wenn man eine vollständige Corona-Impfung oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test vorlegen kann. Wie die grönländische Regierung am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte, gilt dies beispielsweise für Restaurants, Cafés, Kinos und Museen, aber auch für Schwimmbäder, Fitnessstudios und den Besuch beim Friseur.

Kinder im Alter von unter zwölf Jahren sind davon ausgenommen. Wer nachweislich von einer Erkrankung mit Covid-19 genesen ist, fällt unter dieselben Regeln wie vollständig Geimpfte. In Orten, in denen es kürzlich Corona-Ausbrüche mit unbekannten Infektionsketten gegeben hat, muss man darüber hinaus nun vielerorts Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch die Einreiseregeln werden verschärft.

Grönland gehört offiziell zum Königreich Dänemark, ist aber weitgehend autonom. Derzeit gibt es den jüngsten Zahlen der grönländischen Corona-Plattform zufolge rund 320 aktive Fälle auf der Insel, seit Pandemiebeginn wurden 1582 Infektionen nachgewiesen. Von den knapp 57 000 Einwohnern sind gut zwei Drittel fertiggeimpft.

(dpa)

Göring-Eckardt rechnet mit Impfpflicht nicht vor Mitte März

10:28
06.12.2021
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt rechnet mit einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland nicht vor Mitte März. In der Sendung «Frühstart» von RTL/ntv bezeichnete sie die zum 15. März geplante Teil-Impfpflicht in der Pflege und Medizin als «ersten Schritt». «Wenn das der erste Schritt ist, dann muss der zweite ja danach kommen, logischerweise.» Sie hoffe aber, dass die allgemeine Pflicht nicht «deutlich später» folge.

Im Bundestag soll in dieser Woche die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Weg gebracht werden: Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen, von Arztpraxen oder Rettungsdiensten sollen nach bisher bekannten Plänen bis 15. März 2022 Nachweise als vollständig Geimpfte oder Genesene bei der Leitung vorlegen müssen - oder Arzt-Bescheinigungen, dass man nicht geimpft werden kann.

Göring-Eckardt verteidigte den Zeitplan. «Mir wäre es lieber gewesen, das wäre schneller gegangen», sagte die Grünen-Politikerin. Sie verwies aber darauf, dass es für die bisher Ungeimpften möglich sein muss, sich bis zum Start der Pflicht eine Impfung zu holen und auch noch rechtzeitig den vollen Impfschutz zu erreichen. «Dafür braucht man halt diese Zeitspanne.»

(dpa)

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