Letztes Update:
20211101180408

Hausärzteverband fordert flexiblere Auslieferung von Corona-Impfstoff

18:03
01.11.2021
Die Impfstoffe gegen das Coronavirus sollten nach Ansicht des niedersächsischen Hausärzteverbandes flexibler an Arztpraxen geliefert werden. «Die Auslieferung der Corona-Impfstoffe sollte nicht in einem starren Korridor erfolgen, sondern sie muss situativ am Folgetag möglich sein», sagte Matthias Berndt, Vorsitzender des Verbandes, in einer am Montag verbreiteten Mitteilung. Eine Hausarztpraxis müsse sämtliche Corona-Impfungen weit im Voraus planen, da zwischen Bestellung und Lieferung mindestens zwei Wochen lägen. Dies sei so festgeschrieben vom Bund, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Berndt betonte, die Nachfrage in den Praxen könne jedoch sprunghaft steigen, etwa wegen der Auffrischungsimpfungen. Dies führe bei der gültigen Frist teils zu sehr hohem Beratungsbedarf bei den Praxisteams. Generell gebe es genug Impfdosen in den Lagern - daher sei diese Frist nicht nachvollziehbar.

(dpa)

Corona-Notlage: Lettland erhält Ausrüstung aus anderen EU-Ländern

17:11
01.11.2021
Im Kampf gegen das Coronavirus hat das besonders stark von der gegenwärtigen Pandemiewelle betroffene Lettland internationale Hilfe erhalten. «Danke Finnland, Ungarn, Niederlande, Schweden», schrieb Gesundheitsminister Daniels Pavluts am Montag auf Twitter. Demnach haben die vier Länder dem baltischen EU-Land medizinische Ausrüstung über den EU-Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt - darunter künstliche Lungenbeatmungsgeräte und Spritzenperfusionspumpen.

In Lettland hat sich die Corona-Lage zuletzt zugespitzt. Nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörden wurden in den vergangenen 14 Tagen gut 1745 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert. Die EU-Behörde ECDC weist für den Baltenstaat aktuell einer der höchsten Infektionsraten in Europa aus. 

(dpa)

Zahl der Intensivpatienten steigt - Corona-Warnstufe droht

16:44
01.11.2021
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen im Südwesten ist am Montag um 5 auf 276 geklettert - und lag damit zum vierten Mal über der wichtigen 250er-Marke. Wird diese an zwei Werktagen hintereinander erreicht oder überschritten, gelten in Baden-Württemberg vom nächsten Tag an automatisch Einschränkungen für viele ungeimpfte Menschen. Das könnte nun am kommenden Mittwoch passieren - und zwar dann, wenn auch am Dienstag die 250er-Marke überschritten wird. Der Montag war in Baden-Württemberg ein Feiertag.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz lag am Montag bei 3,58 (Stand: 16.00 Uhr). Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Liegt sie an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei 8,0 oder darüber, ist das ebenfalls ein Kriterium für die Corona-Warnstufe.

(dpa/lsw)

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