Letztes Update:
20211125110313

Besuchsverbot und 2G-Regeln: Kliniken reagieren auf Corona-Lage

10:14
25.11.2021
Aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionen im Südwesten schränken immer mehr Kliniken den Besuch von Patienten ein oder verbieten ihn ganz. So gibt es etwa an den Unikliniken Freiburg und Ulm mittlerweile ein Besuchsverbot. Zuvor hatten bereits die Häuser in Mannheim, Ludwigsburg und im Kreis Reutlingen angekündigt, mit dieser Maßnahme das Risiko von eingetragenen Infektionen ins Klinikum auf ein Minimum verringern zu wollen.

Dabei gelten jedoch Ausnahmen, etwa bei Geburten oder wenn Kinder im Krankenhaus liegen. Auch wenn Patienten auf der Intensivstation oder im Sterben liegen, dürfen Angehörige sie besuchen. Die Besucher müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein.

Andere Kliniken schränken Besuche zumindest stark ein. Am Uniklinikum in Heidelberg sowie am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart dürfen Patienten nur noch einen Besucher für eine Stunde am Tag empfangen. Das Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen erlaubt nicht mehr, dass mehrere Besucher gleichzeitig in einem Patientenzimmer sind. Zudem setzen die Häuser auf die 2G-Regel. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss dort also draußen bleiben. An der Uniklinik in Tübingen ist für die ausschließlich geimpften und genesenen Besucher zusätzlich ein negativer Corona-Schnelltest nötig.

(dpa/lsw)

Lauterbach zum Corona-Fall Kimmich: "Das Risiko ist unbeherrschbar"

09:12
25.11.2021
Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich nach dessen Corona-Ansteckung eine «schnelle vollständige Genesung» gewünscht. «Der Fall zeigt, wir schwer es ist, ungeimpft heute Covid zu vermeiden.» In der Gruppe der Ungeimpften liege die Inzidenz weit über 1000, schrieb der SPD-Politiker bei Twitter und warnte zugleich: «Das Risiko ist unbeherrschbar.»

Kimmich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, hatte der FC Bayern München am Mittwoch bestätigt. Der bislang ungeimpfte 26-Jährige befand sich zuletzt in Quarantäne, nachdem er Kontakt zu einer positiv getesteten Person gehabt hatte.

Seit Wochen stand Kimmich deutschlandweit im Mittelpunkt von öffentlichen Debatten, nachdem der Bayern-Profi Ende Oktober eingeräumt hatte, nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», hatte Kimmich sein Zögern begründet.

(dpa)

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