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Vor WM: Corona-Sorgen um Handballerinnen Bölk und Stolle

13:51
23.11.2021
Wegen eines positiven Corona-Falls bei ihrem Verein Ferencvaros Budapest müssen die Handball-Nationalspielerinnen Emily Bölk und Alicia Stolle in der Vorbereitung auf die in der kommenden Woche beginnende Weltmeisterschaft kürzer treten. Das in Ungarn spielende Duo absolviert beim Lehrgang der DHB-Auswahl in Großwallstadt derzeit nur ein individuelles Programm. «Wir sind da schon angespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Sie werden jeden Tag getestet, bisher immer negativ», berichtete Bundestrainer Henk Groener am Dienstag.

Bölk und Stolle waren bereits an Corona erkrankt und sind laut Groener wie alle Spielerinnen im WM-Kader geimpft. Der Niederländer hofft daher, dass beide Rückraumspielerinnen beim Vier-Länder-Turnier von Freitag bis Sonntag in Madrid mit Spielen gegen Polen, die Slowakei und Gastgeber Spanien zur Verfügung stehen.

«Wir müssen mindestens noch zwei Tage vorsichtig sein und gehen schon auf Abstand. Aber ganz ohne Training werden sie nicht durch die Woche kommen. Sie fahren zum Teil ein eigenes Programm und zum Teil das mit der Mannschaft», sagte Groener.

Bei der Weltmeisterschaft in Spanien trifft die DHB-Auswahl in der Vorrunde auf Tschechien (2. Dezember), die Slowakei (4. Dezember) und Ungarn (6. Dezember). Bei der gesamten Endrunde gilt die 2G-Regel. «Wir haben vollstes Verständnis für diesen Schritt des Weltverbandes, denn so entsteht für alle teilnehmenden Mannschaften und Offiziellen ein klarer Rahmen», sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer.

(dpa)

Positive Corona-Tests: Leipzig ohne Marsch und Gulacsi nach Brügge

13:50
23.11.2021
RB Leipzig muss in der Champions League beim FC Brügge auf Trainer Jesse Marsch und Kapitän Peter Gulacsi verzichten. Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag vor dem Abflug mitteilte, wurden beide trotz vollständiger Impfung positiv auf das Coronavirus getestet. Marsch befindet sich bereits in häuslicher Isolation, bei Gulacsi steht nach einem positiven Schnelltest die Bestätigung durch einen PCR-Test noch aus. Zudem liegt bei Co-Trainer Marco Kurth ein positiver Coronatest im familiären Umfeld vor, weshalb er auch auf die Reise nach Belgien verzichtet.

Beim Spiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) wird Achim Beierlorzer als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen. Der Club betonte, dass im Lizenzspielerbereich alle Spieler und Betreuer entweder vollständig geimpft oder genesen sind. In Bezug auf die Profimannschaft werde seit «geraumer Zeit» die 2G-plus-Regelung angewendet und man werde «in Kürze Booster-Impfungen vornehmen».

(dpa)

Kretschmann will Schulen «so lange wie möglich» offenhalten

13:34
23.11.2021
Trotz der rasant steigenden Corona-Zahlen will Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann Schulen und Hochschulen «so lange wie möglich» offenhalten. Die Lage sei allerdings so dramatisch, dass man nichts ausschließen könne, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Man habe gesehen, dass die Corona-Lockdowns mit Fernunterricht bei vielen Kindern und Jugendlichen vor allem aus bildungsferneren Schichten «erhebliche Schäden» verursacht habe. Deswegen werde man hier epidemiologische und pädagogische Fragen genau miteinander abwägen. «Da gehen wir wirklich ganz zum Schluss erst ran», versprach Kretschmann mit Blick auf die Schulen. Eine erneute Aussetzung der Präsenzpflicht sei anders als etwa in Brandenburg zunächst nicht vorgesehen.

Zur Erinnerung: Zwischen Weihnachten 2020 und Pfingsten 2021 waren vor allem Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe fast sechs Monate im Lockdown gewesen, während Abschlussklassen teilweise in Präsenz unterrichtet werden konnten. Das hatte zu massiver Kritik geführt.

Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hält die Lage an den Schulen derzeit für beherrschbar. Von etwa 65 000 Klassen seien derzeit gut 130 von einer Infektion betroffen. Zwei von den rund 4500 Schulen seien geschlossen, eine Waldorf- und eine Grundschule. Von den über eine Million Schülerinnen und Schülern befänden sich derzeit 8000 in Quarantäne. Das sei «im Verhältnis planbar und überschaubar», sagte Lucha. Er sei auch stolz darauf, dass die Zahl der zweimal Geimpften unter den 12- bis 17-Jährigen nun bei 44 Prozent liege.

(dpa/lsw)

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