Letztes Update:
20211118095135

Theurer: Corona-Zuspitzung trotz bisheriger Gesetzeslage

09:49
18.11.2021
Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer hat im Bundestag für die geplante Neuregelegung der Corona-Maßnahmen geworben. Zugleich sagte er am Donnerstag, man könne die geschäftsführende Bundesregierung nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.

«Die derzeitigen, ansteigenden Infektionszahlen sind ja seit Wochen im Gange und hätten ja beherztes Handeln auf der bisherigen Rechtslage erfordert», so Theurer. «Und deshalb müssen sie sich die Frage gefallen lassen, warum sie nicht gehandelt haben.»

Er wies darauf hin, dass die Inzidenzen in manchen Kreisen nun über 1000 liegen. «Diese Situation erkennen wir und wir sind in großer Sorge», sagte Theurer. «Und wir leiten aus dieser Situation ab, dass die bisherige Gesetzeslage nicht in der Lage war, diese dramatische Entwicklung zu verhindern.»

(dpa)

VfB-Boss Hitzlsperger warnt vor neuer Senkung der Zuschauerzahlen

09:48
18.11.2021
Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, hat mit Blick auf die Corona-Krise vor einer erneuten Senkung der Zuschauerzahlen im deutschen Profifußball gewarnt.

«Eine neuerliche, pauschale Reduzierung von Stadionkapazitäten würde unsere wirtschaftliche Situation existenziell verschärfen und wäre auch in Bezug auf die Pandemiebekämpfung der falsche Weg», sagte Hitzlsperger dem «Kicker» (Donnerstag). «Denn es würde die Impfkampagne konterkarieren, wenn Geimpfte und Genesene nicht ins Stadion dürfen.»

Fußballspiele seien keine Pandemietreiber, meinte der 39-Jährige. «Das zeigen die Zahlen sowohl bei uns in Stuttgart als auch in der gesamten Liga.» In der Phase der Geisterspiele hatte der schwäbische Bundesligist pro Heimspiel laut eigenen Angaben rund zwei Millionen Euro an Zuschauereinnahmen verloren.

(dpa)

Buschmann: Kritik an Corona-Neuregelung wahrheitswidrig

09:48
18.11.2021
Der FDP-Politiker Marco Buschmann hat Kritik der Union an der geplanten Neuregelegung der Corona-Maßnahmen scharf zurückgewiesen.

«Die Behauptung, dass das neue Maßnahmenpaket die Länder wehrlos dalasse, ist objektiv falsch», sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion am Donnerstag im Bundestag. «Sie war es schon von Anfang an, weil wir sehr robuste Maßnahmen von Anfang an auf rechtssichere Beine gestellt haben.» Die Kritik sei teils wahrheitswidrig.

«Corona war immer gefährlich und es war immer unsere gemeinsame Haltung, diese Gefahr entschlossen zu bekämpfen. Behaupten Sie nicht das Gegenteil, liebe Kolleginnen und Kollegen von der CDU/CSU», sagte er. «Wir haben das Maßnahmenpaket erweitert und mittlerweile geht es sogar bis zu Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und im privaten Raum. Wer der Meinung ist, dass das kein scharfes Schwert gegen die Pandemie sei, der - weiß ich nicht, wie man ihm helfen kann.»

Buschmann rief die Bürger auf, sich impfen und boostern zu lassen als Weg aus der Krise. «Die Lage ist ernst insbesondere dort, wo die Impfquoten niedrig sind, wo die Booster-Quoten niedrig sind und das ist schwerpunktmäßig, nennen wir es mal beim Namen, insbesondere in Sachsen und Bayeren der Fall», sagte Buschmann.

(dpa)

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