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Olympia-Test: Weiterer Rodler in Peking positiv auf Corona getestet

07:29
18.11.2021
Bei den Testwettkämpfen für die Olympischen Winterspiele in Peking ist ein weiterer Rodler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Sie nannten weder Namen noch Herkunft des Athleten.

Es handelt sich um die dritte Infektion bei den Tests für die Winterspiele vom 4. bis 20. Februar 2022. Bereits vergangene Woche waren bei zwei Rodlern Infektionen festgestellt worden.

Genau wie die beiden ersten Sportler zeigte nach Veranstalter-Angaben auch der dritte Athlet keine Symptome. Er sei zur Beobachtung in eine Isolationseinrichtung gebracht worden.

China hat für die Winterspiele ein strenges Schutzkonzept angekündigt. So sollen sich Athleten nur in einer abgeschlossenen Blase aufhalten dürfen. Fans aus dem Ausland dürfen nicht anreisen. 

(dpa)

Kretschmann hält nichts von einer Wiedereröffnung der Impfzentren

07:12
18.11.2021
Trotz steigender Nachfrage nach Corona-Impfungen will Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Impfzentren im Land nicht reaktivieren.

«Das würde viel zu lange dauern, wieder diese alten Impfzentren aufzubauen», sagte Kretschmann in der TV-Sendung «SWR Aktuell Baden-Württemberg» am Mittwochabend. Er habe Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) gesagt, es werde mehr Druck gebraucht, um die 155 geplanten mobilen Impfteams auszurollen. «Das muss jetzt schnell erfolgen.»

Kretschmann wollte weder einen allgemeinen Lockdown noch erneute Schulschließungen angesichts der immer dramatischeren Lage ausschließen. Man warte nun inständig darauf, dass auch Impfungen für Sechs- bis Zwölfjährige möglich gemacht werden. Eine Impflicht für bestimmte Berufe sei zudem «absolut angezeigt». Den Intensivstationen im Land drohe Überlastung.

(dpa)

Krankenhaus-Koordinator Albrecht fordert 14-Tage-Lockdown in Sachsen

07:05
18.11.2021
Sachsens Krankenhauskoordinator Michael Albrecht hat einen 14-tägigen Lockdown gefordert, um die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen im Freistaat in den Griff zu bekommen.

«Meine persönliche Empfehlung wäre: Machen Sie jetzt einen totalen Lockdown für 14 Tage. Lassen Sie uns Luft holen, lassen Sie uns sehen, wie sich die Entwicklung der Fallzahlen dann abschwächen wird», sagte der medizinische Vorstand des Universitätsklinikums Dresden am Mittwochabend bei einer Online-Diskussionsrunde mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU).

Die Prognosen gingen davon aus, dass die Zahlen der Corona-Erkrankten in den Kliniken und Intensivstationen immer weiter steigen würden - laut Prognosen auf mehr als 2800 Patienten insgesamt in den Krankenhäusern und 550 Intensivpatienten in zwei Wochen. «Da sind wir dann schlechter als wir im Dezember letzten Jahres waren, wo wir ja wirklich in heroischen Aktionen kurz vor Weihnachten 60 intensivpflichtige Patienten aus Sachsen in andere Bundesländer ausgeflogen haben», sagte Albrecht.

Abgeschwächte Maßnahmen führten dazu, dass man dem Infektionsgeschehen hinterherlaufe. Deshalb sei jetzt ein Lockdown besser, um vor Weihnachten «mit abgestuften Regelungen zum normalen Leben» zurückzufinden.

Wegen der verschärften Corona-Lage treten in Sachsen an diesem Freitag Kontaktbeschränkungen und strengere Zutrittsregeln in vielen Bereichen in Kraft.

(dpa)

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