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Wahl der Weinkönigin Württembergs fällt wegen Corona aus

08:08
16.11.2021
Das Anbaugebiet Württemberg muss vorerst auf eine neue Weinkönigin verzichten. Die für den 25. November in Eppingen geplante Wahl einer neuen Weinkönigin werde wegen der Corona-Pandemie verschoben, teilte der Weinbauverband Württemberg am Dienstag in Weinsberg mit.

Weinkönigin Tamara Elbl und die Prinzessinen Henrike Heinicke und Franziska Pfizenmayer bleiben demnach weiter im Amt.

«Bereits im vergangenen Jahr musste die geplante Veranstaltung pandemiebedingt abgesagt und die Amtszeit der Majestätinnen um ein Jahr verlängert werden», berichtete der Verband. Wann die Wahl stattfinden könne, sei nicht absehbar.

Die Weinkönigin ist eine Botschafterin der Winzerinnen und Winzer des Anbaugebiets und tritt bei Festen und Branchenveranstaltungen auf. Das Anbaugebiet Württemberg liegt bezogen auf die Rebfläche in Deutschland auf Platz vier. Größer sind Rheinhessen, die Pfalz und Baden.

(dpa)

Söder fordert erneut 2G in ganz Deutschland

07:53
16.11.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat erneut eine Verschärfung der Corona-Regeln für Ungeimpfte in ganz Deutschland gefordert.

«Ich halte es auch für falsch, dass wir nur mit Flickenteppichen arbeiten», sagte der CSU-Chef am Dienstag im ZDF-«Morgenmagazin». «Was es braucht, ist 2G flächendeckend in Deutschland.» 2G heißt Zutritt nur für Geimpfte und Genesene.

Am Donnerstag berät die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona.

Bei den Corona-Regeln würde er ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern bevorzugen, betonte Söder. Notwendig sei eine Booster-Impfung schon ab dem fünften Monat, eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und mehr Maskenpflicht im Unterricht und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Angesichts der dramatisch steigenden Corona-Zahlen gelten in Bayern seit Dienstag schärfere Regeln, etwa 2G auch in Gaststätten und Hotels sowie eine Maskenpflicht auch in Bereichen, wo nur Geimpfte und Genesene Zugang haben.

Bayern habe im Vergleich der Bundesländer die schärfsten Regeln, sagte Söder. «Ob es reicht, wird sich zeigen.» Was es aber nicht geben werde, sei ein Lockdown für alle, da dieser gegenüber den Geimpften verfassungsrechtlich nicht vertretbar sei.

(dpa)

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