SACHSEN ist Vorreiter bei 2G. Als erstes Flächenland nutzt der Freistaat seit Wochenbeginn die Regel umfassend gegen die rasant steigenden Corona-Zahlen. Nur Geimpfte und Genesene dürfen in Restaurants, Kneipen oder Diskotheken, ein negativer Test reicht nicht. Darüber wird heftig gemurrt, vor allem von Gastwirten.
In SACHSEN-ANHALT soll die 3G-Regel konsequent umgesetzt werden oder die Veranstalter selbst auf die 2G-Option setzen. Die Landesregierung begründet das unter anderem mit rechtlichen Unsicherheiten. Der rechtliche Rahmen sei nach dem Auslaufen des Sonderstatus einer «epidemischen Notlage von nationaler Tragweite» noch nicht klar.
SCHLESWIG-HOLSTEIN: Hier greift bei Veranstaltungen drinnen generell die 3G-Regel. Es gilt dann keine Maskenpflicht. In Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen gilt aber weiter Maskenpflicht. Die Landesregierung erwägt nun bei größeren Veranstaltungen in Innenbereichen den Wechsel zum 2G-Modell. Über konkrete Bereiche soll kommende Woche beraten werden.
In THÜRINGEN gelten je nach Region unterschiedliche Zugangsregeln. Einige schreiben in ihren Verordnungen 3G-Plus für Gastronomie und Veranstaltungen vor, in anderen reicht ein Schnelltest (3G). Am Dienstag kündigte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) die Einführung eines landesweiten 2G-Modells ein. Details sollen kommende Woche besprochen werden.