Letztes Update:
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Scholz: "Wir müssen unser Land winterfest machen"

09:14
11.11.2021
Angesichts der dramatischen Corona-Lage hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt, Deutschland mit ausreichenden Maßnahmen auf den Winter vorbereiten zu wollen.

«Wir müssen gewissermaßen unser Land winterfest machen», sagte Scholz am Donnerstag zur Einbringung der Pläne der möglichen künftigen Ampel-Koalition im Bundestag. «Das Virus ist noch unter uns und bedroht die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger.» Deshalb sollten Dinge wie Maskenpflicht und Hygieneregeln weiter durchgesetzt werden können.

Scholz sprach sich zudem für eine «große gemeinsame Kampagne» für mehr Impfungen aus. Er appellierte an die Menschen: «Lassen Sie sich impfen! Es ist wichtig für Ihre Gesundheit, und es ist wichtig für unser Land.»

Alles müsse getan werden, «dass Millionen Bürgerinnen und Bürger eine Auffrischimpfung bekommen - das ist die Aufgabe der nächsten Wochen und Monate». Zudem solle 3G am Arbeitsplatz eingeführt werden, also Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. «Das ist eine notwendige Verbesserung.» 

(dpa)

Prinz hat Corona: Karnevalsempfang im Kölner Rathaus abgesagt

09:08
11.11.2021
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat am Donnerstag den traditionellen Empfang im Rathaus zum Karnevalsauftakt am 11.11. abgesagt.

Der Grund dafür ist, dass sich der Karnevalsprinz Sven I. mit Corona infiziert hat. Das Kölner Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, hat deshalb alle Termine abgesagt.

Immerhin: Die normalerweise am 11.11. fällige Unterzeichnung des Sessionsvertrages wäre diesmal sowieso ausgefallen, weil das Dreigestirn im vergangenen Jahr gleich für zwei Sessionen unterschrieben hat. Wegen Corona bleibt das Dreigestirn ausnahmsweise für zwei Jahre im Amt.

Schade ist hingegen: Auch Gäste aus Israel und den USA hätten diesmal an dem Empfang teilgenommen. Es handelt sich um Nachfahren von Mitgliedern des Kleinen Kölner Klubs (KKK), dem einzigen jüdischen Karnevalsverein in Köln zur Zeit der Weimarer Republik. Einige der Mitglieder retteten sich nach 1933 vor den Nazis ins Ausland. Heute sehen sich die Kölschen Kippa Köpp in der Tradition des Kleinen Kölner Klubs.

(dpa)

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