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Lauterbach befürwortet das Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests

03:39
11.10.2021
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach unterstützt das Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests. «Das Auslaufen der kostenlosen Corona-Tests ist richtig», sagte Lauterbach der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Montag). «Es wäre falsch, denjenigen, die sich selbst der Solidarität des Impfens verweigern, unbegrenzt solidarisch die Tests zu bezahlen.»

Die seit dem Frühjahr für alle Bürger kostenlos möglichen Corona-Schnelltests müssen jetzt meist selbst bezahlt werden. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Das legt eine neue Bundesverordnung fest, die am Montag in Kraft tritt.

Auch die Kommunen begrüßen den Schritt. «Wir gehen nicht davon aus, dass die wegfallenden kostenlosen Tests zu ernsthaften sozialen Konflikten führen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montag. «Angesichts einer Impfquote von 80 Prozent bei Erwachsenen ist das der richtige Schritt», sagte auch der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

(dpa)

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Sonntag, 10. Oktober

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bei 86,3

16:05
10.10.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiterhin leicht gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Sonntag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, lag der Wert bei 86,3 - nach 86,0 am Samstag und 82,8 am Freitag.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz sank auf 2,06 nach 2,12. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik im Südwesten aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel aber höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung betrug 187, das waren acht weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 448 auf 586 932. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10 763 Menschen im Südwesten gestorben - das heißt, seit dem Vortag gab es drei weitere Todesfälle.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

(dpa/lsw)

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