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20211001114756

Sri Lanka lässt geimpfte Touristen mit negativem PCR-Test einreisen

11:47
01.10.2021
Sri Lanka lässt künftig Touristen einreisen, die seit mindestens zwei Wochen vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sind und bei einem PCR-Test vor der Abreise negativ getestet wurden. Nach der Ankunft dürfen sich die ausländischen Gäste dann frei bewegen, hieß es aus dem Tourismusministerium in der Hauptstadt Colombo.

Zuletzt waren Einreise und Aufenthalt für Touristen kompliziert. Im jeweiligen Hoten wurden mehrere PCR-Tests gemacht und das Reisen war nur in Gruppen mit Reiseführer und dann auch nur an bestimmte Orte gestattet. Der Kontakt zu Einheimischen war minimal.

Bis vor kurzem gab es in dem Inselstaat angesichts einer heftigen Corona-Welle zudem einen sechswöchigen Lockdown. Die Welle ist inzwischen wieder abgeschwächt. Für den Inselstaat südlich von Indien ist der Tourismus sehr wichtig, machte vor Corona 2019 rund 13 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus.

(dpa)

Neues Institut für Pandemie-Impfstoffe: «Keine Zeit verlieren»

11:46
01.10.2021
Deutschland will auf zukünftige Pandemien besser vorbereitet sein. Beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) soll dazu ein Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika entstehen. Das Bundesgesundheitsministerium habe das PEI damit beauftragt, ein solches Zentrum einzurichten, berichtete das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Institut am Freitag im hessischen Langen.

«Die entscheidende Maßnahme zur Bekämpfung von Pandemien ist die Impfung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen», heißt es zur Begründung. Ziel des neuen Zentrums sei es, «für zukünftige Pandemien besser gerüstet zu sein». Dafür müssten «Impfstoffe im Pandemiefall sehr schnell in ausreichender Menge für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden». Damit das gelinge, müsse man «bereits in präpandemischen Zeiten entsprechende Vorbereitungen treffen».

Die kommissarische Leitung übernimmt Isabelle Bekeredjian-Ding, Leiterin der Abteilung Mikrobiologie am PEI. Das ZEPAI abgekürzte Institut werde «die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen, die Bereitstellung geeigneter Lagerkapazitäten sowie die Etablierung von stabilen Verteilungswegen unterstützen», hieß es. «Keine Zeit darf verloren werden, um die öffentliche Gesundheit und das Leben Einzelner im Pandemiefall zu schützen.»

(dpa)

Rumänien und Litauen ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete

11:45
01.10.2021
Mit Rumänien und Litauen stuft die Bundesregierung ab Sonntag zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher ist Slowenien der einzige Mitgliedstaat der Europäischen Union, der vollständig als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste. Neben Rumänien und Litauen kommen am Sonntag auch Belarus und El Salvador in Lateinamerika hinzu. Gestrichen wird lediglich das afrikanische Mosambik.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

(dpa)

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