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Nächster Corona-Fall beim VfB: Auch Torhüter Bredlow in Quarantäne

11:26
07.10.2021
Beim VfB Stuttgart gibt es einen weiteren Corona-Fall. Nach Abwehrchef Waldemar Anton und Flügelspieler Erik Thommy wurde auch Ersatztorhüter Fabian Bredlow positiv auf das Virus getestet, wie der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mitteilte. Bredlow habe zuvor am Mittwoch schon nicht am Mannschaftstraining teilgenommen und befinde sich nun genau wie Anton und Thommy in häuslicher Isolation.

Die ebenfalls am Mittwoch durchgeführte Testreihe mit dem gesamten Kader sowie dem Trainer- und Betreuerstab der Schwaben habe hingegen ausschließlich negative Testergebnisse ergeben, heißt es weiter. Das für Donnerstagnachmittag (15.00 Uhr) geplante nicht-öffentliche Testspiel gegen den Zweitligisten SV Sandhausen könne stattfinden.

(dpa)

Zahl der Privatpleiten im Südwesten steigt stark

10:56
07.10.2021
In Baden-Württemberg sind im ersten Halbjahr 2021 deutlich mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum pleitegegangen. In der ersten Jahreshälfte lag die Zahl der Privatinsolvenzen bei 5901, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten «Schuldenbarometer» der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel hervorgeht. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug mehr als 50 Prozent. 2020 hatte die Zahl im ersten Halbjahr bei 3929 gelegen.

Bei den Berechnungen der Fallzahlen auf 100 000 Einwohner liegt der Südwesten unter dem Bundesdurchschnitt von 68 Privatinsolvenzen. In Baden-Württemberg kamen im ersten Halbjahr 53 Privatpleiten auf 100 000 Einwohner. Nur Bayern hat mit 47 Fällen einen geringeren Wert.

Laut der Wirtschaftsauskunftei gab es in Deutschland von Januar bis Ende Juni mit 57 992 Fällen schon mehr Pleiten von Privatleuten als im vergangenen Jahr (56 324). Zuvor seien die Zahlen zehn Jahre lang gesunken. Den starken Anstieg im ersten Halbjahr führte Crifbürgel-Geschäftsführer Frank Schlein größtenteils darauf zurück, dass viele Betroffene eine Gesetzesreform abgewartet hätten. Danach werden sie nach drei statt wie bisher nach sechs Jahren von ihren restlichen Schulden befreit. Die Verkürzung gilt rückwirkend ab 1. Oktober 2020.

(dpa)

Telefonseelsorge mit mehr Online-Kontakten - Mehr Ängste durch Corona

10:56
07.10.2021
Die Telefonseelsorger im Land haben während der Corona-Pandemie eine deutlich verstärkte Nachfrage online erfahren. «Themen der Angst haben zugenommen», berichtete Gregor Bergdolt, der Vorsitzende der neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft der Telefonseelsorge (LAG) am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz. Angst vor Einsamkeit und Isolation hätten vielen zu schaffen gemacht. Vor allem für Studierende sei es extrem schwierig gewesen, durch die Pandemie-Zeit zu kommen. Generell könne man sagen: «Was immer schon da ist, wird nur klarer sichtbar.»

Im Jahr 2020 registrierte die ökumenische Telefonseelsorge im Land mehr als 168 000 Kontaktaufnahmen per Telefon, rund 6700 per Mail und über 5200 per Chat. Während die Zahl der Anrufer etwa gleich blieb, wuchsen Kontaktaufnahmen per Mail und Chat um je 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte Bergdolt.

Nach Erfahrung von Martina Rudolph-Zeller, Leiterin der Telefonseelsorge Stuttgart, greifen Jüngere weniger gerne zum Telefon. «Es fällt ihnen leichter, zu schreiben.» Online könnten sie leichter die Hürde zur Kontaktaufnahme überwinden.

Die ökumenische Telefonseelsorge in Baden-Württemberg ist seit etwa 60 Jahren rund um die Uhr für Menschen mit seelischen Problemen da. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg sowie der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat sich vor etwa einem Monat zur Unterstützung der kirchlichen Arbeit in der Telefonseelsorge gegründet.

(dpa)

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