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20211001074549

RKI: Impfstoffe schützen zuverlässig vor schwerem Covid-Verlauf

07:45
01.10.2021
Die in Deutschland zugelassenen Corona-Impfstoffe schützen vor Covid-19 - insbesondere vor einem schweren Krankheitsverlauf mit Hospitalisierung.

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht schätzt, beträgt dieser Schutz für alle zugelassenen Impfstoffe für die Kalenderwochen 35 bis 38 etwa 93 Prozent bei den 18- bis 59-Jährigen und 89 Prozent in der Altersgruppe ab 60 Jahren.

Eine Behandlung auf einer Intensivstation wird demnach in der jüngeren Altersgruppe mit einer Zuverlässigkeit von 96 Prozent verhindert, bei den älteren liegt der Wert bei 94 Prozent. Der Schutz vor einem tödlichen Verlauf beträgt demnach bei den jüngeren 97 Prozent und bei den älteren 88 Prozent.

(dpa)

Queen-Schlagzeuger Taylor nennt Impfgegner "erbärmlich"

07:44
01.10.2021
Queen-Schlagzeuger Roger Taylor (72) hat Impfgegner als «erbärmlich» kritisiert. Er verstehe solche Menschen überhaupt nicht, sagte Taylor der britischen Nachrichtenagentur PA.

«Es scheint aus purer Ignoranz sowie einer Portion Arroganz und den Verschwörungstheorien geboren zu sein.»

Impfungen würden «natürlich» helfen, sagte Taylor. «Wir können uns glücklich schätzen, sie zu haben, damit unsere Körper das Virus bekämpfen können.»

Der Musiker nannte Impfpässe bei Großveranstaltungen eine «großartige Idee». Er verstehe nicht, dass Veranstalter zögerten, den Impfstatus von Konzertbesuchern zu kontrollieren. «Es macht total Sinn, und diese Debatte über angebliche Einschränkung der Freiheitsrechte ist völliger Schwachsinn, wenn man doch ohnehin über sein Mobiltelefon und andere Methoden verfolgt werden kann.»

Taylor hat erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ein Solo-Album veröffentlicht und will damit im Oktober in Großbritannien mehrere Konzerte geben. Auch gemeinsam mit Queen-Kollege Brian May und dem neuen Sänger Adam Lambert ist der Drummer noch häufig auf Tournee.

«Ticktack, die Zeit rast nur so, wenn man so alt ist wie Brian und ich», sagte Taylor. «Wir werden älter, und wir werden es nicht mehr so lange machen können, deshalb wollen wir weitermachen, solange es noch geht.»

(dpa)

Bremen von Firmenpleiten in Corona-Krise am stärksten betroffen

06:41
01.10.2021
In Bremen hat die Corona-Krise vergleichsweise viele Firmen in die Knie gezwungen. Mit 8,3 beantragten Insolvenzen pro 10 000 Unternehmen im Monatsdurchschnitt war der Stadtstaat im Jahr 2020 unter den 16 Bundesländern mit Abstand am stärksten betroffen, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Der bundesweite Durchschnitt der Insolvenzhäufigkeit für das Jahr 2020 lag nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Freitag bei 4,0. Das heißt von 10 000 Unternehmen rutschten durchschnittlich im Monat vier in die Pleite. Im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, waren es 4,8 pro Monat.

Bremen war den Angaben zufolge das einzige Bundesland, in dem im Corona-Jahr 2020 mehr Unternehmensinsolvenzen beantragt wurden als 2019 (6,9), bevor Sonderregelungen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in Kraft getreten waren.

Um eine Pleitewelle in der Corona-Krise zu verhindern, hatte der Staat die Pflicht zum Insolvenzantrag bei Eintritt eines Insolvenzgrundes wie Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit zeitweise ausgesetzt. Seit dem 1. Mai 2021 gilt die Insolvenzantragspflicht wieder in vollem Umfang.

Die befürchtete Welle an Firmenpleiten zeigt sich bislang aber nicht in der amtlichen Statistik. Mit 7408 Fällen lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr des laufenden Jahres nach jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamtes sogar um 17,7 Prozent unter dem Wert der ersten sechs Monate 2020.

Im vergangenen Jahr war dem Bundesamt zufolge Berlin mit 6,1 Unternehmensinsolvenzen pro 10 000 Unternehmen am zweitstärksten betroffen. Nordrhein-Westfalen war 2020 das Flächenland mit dem höchsten Wert (5,4). Über dem Bundesschnitt lagen auch das Saarland (5,0), Hamburg (5,0), Sachsen-Anhalt (4,6) und Hessen (4,2). In Thüringen war die Insolvenzhäufigkeit mit 2,5 Fällen pro 10 000 Unternehmen am niedrigsten.

(dpa)

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