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20211004065830

Kommunen warnen vor genereller Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen

06:57
04.10.2021
Der Städte- und Gemeindebund hat vor einer vorschnellen Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen gewarnt. Schülerinnen und Schüler seien eine besonders gefährdete Gruppe, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Sie könnten zum großen Teil noch nicht geimpft werden und müssten über viele Stunden auf vergleichsweise engem Raum täglich am Unterricht teilnehmen. «Deswegen ist es weiterhin wichtig, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig getestet werden und insbesondere in Gebieten, wo die Inzidenzzahlen vergleichsweise hoch sind, auch an der Maskenpflicht festgehalten wird.»

Zwei Bundesländer lockern an diesem Montag die Maskenpflicht an Schulen. In Berlin ist die Pflicht zum Masketragen im Unterricht bis zur sechsten Klasse fortan aufgehoben, in Bayern müssen im Unterricht nun generell keine Masken mehr getragen werden. Im Saarland gilt das Ende der Maskenpflicht an Schulen bereits seit Freitag, in Baden-Württemberg und Sachsen wird es erwogen. Die Frage der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Covid-19 wird schon seit langem kontrovers diskutiert.

(dpa)

Corona führt zu mehr illegaler Prostitution

04:47
04.10.2021
Die Corona-Zeit hat viele Prostituierte in Deutschland in die Illegalität abwandern lassen. Hedwig Christ von der Beratungsstelle Kassandra in Nürnberg betrachtet das mit Sorge: «Wir hören von Frauen, die illegal arbeiten, dass die Kunden mehr verlangen.» Andere Prostituierte wollten sich nach den Erfahrungen in den vergangenen beiden Jahren jetzt beruflich verändern und einen krisenfesten Job suchen. Trotz der Lockerungen der Corona-Maßnahmen in allen Bundesländern sind viele Prostitutionsstätten nach Angaben des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen nach wie vor geschlossen, weil die Geschäfte zu schlecht liefen oder Prostituierte fehlten.

(dpa)

FIFA: Spieler sollten keinen Vorrang bei Impfungen haben

04:46
04.10.2021
Der Fußball-Weltverband hat sich für Impfungen gegen das Coronavirus ausgesprochen. «Wir befürworten Impfungen gegen Covid-19 und unterstützen die Position der Weltgesundheitsorganisation: Ein sicherer, fairer und gerechter Zugang zu Impfstoffen ist in allen Ländern entscheidend. Spieler sollten keinen vorrangigen Zugang zu Impfstoffen erhalten», hieß es in einer am Sonntagabend veröffentlichten Mitteilung der FIFA.

Vorausgegangen war die Entscheidung der britischen Regierung, dass vollständig geimpfte Spieler nach der Rückkehr von den anstehenden Spielen der WM-Qualifikation nicht in eine Hotel-Quarantäne müssen, auch wenn sich der Austragungsort der Länderspiele auf der sogenannten Roten Liste befindet. Dieses Entgegenkommen begrüßte die FIFA.

(dpa)

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