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Techno-Club Berghain nach Corona-Lockdown wieder geöffnet

08:19
03.10.2021
Mehr als eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie und der folgenden Lockdowns ist das Nachtleben in Berlin zurückgekehrt. Im bekanntesten Club der deutschen Hauptstadt, dem Berghain im Stadtteil Friedrichshain, wird seit der Nacht zu Sonntag zum ersten Mal seit März 2020 wieder gefeiert - die sogenannte Klubnacht dürfte ununterbrochen noch bis Montag gehen. Erwartet wurde etwa ein gemeinsamer DJ-Auftritt der Berghain-Größen Ben Klock und Marcel Dettmann.

Mehrere Hundert Menschen standen am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag in der üblichen langen Schlange vor dem Einlass des riesigen alten Betonbaus, der zu DDR-Zeiten ein Fernheizwerk war. Ebenso wie in vielen Kneipen wurde am Eingang kontrolliert, ob die Besucher geimpft sind oder als genesen gelten. Über die Sommermonate durfte lediglich unter freiem Himmel im Sommergarten des Berghains getanzt werden, während im Inneren die Kunstausstellung «Studio Berlin» zu sehen war. Auch andere bekannte Techno-Clubs haben in Berlin inzwischen wieder geöffnet.

Das Berghain machte mit einem Video auf seiner Website selbstironisch auf die 2G-Corona-Regel aufmerksam. Mithilfe von Travestiekünstler Ades Zabel alias Edith Schröder wird darin die Frage geklärt, wie man reingelassen wird in den auch für seine strenge Türpolitik berüchtigten Club («How to get into Berghain»). Neben Hinweisen zu digitalem Impfpass und zur Registrierung bekommt die ganz in schwarz gekleidete Edith Schröder am Schluss den Tipp: «Und nächstes Mal ziehst du dir was Bunteres an.» Ein gängiges Berghain-Klischee ist, dass schwarze Klamotten die Chance auf Einlass erhöhen.

(dpa)

Weitere US-Airlines führen Impfpflicht für Mitarbeiter ein

08:10
03.10.2021
Unter dem Druck staatlicher Anforderungen verpflichten weitere US-Airlines ihre Mitarbeiter zu Corona-Schutzimpfungen. Am Wochenende verfügten dies American Airlines, Alaska Airlines und Jet Blue, wie unter anderem die «New York Times» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Rundschreiben an die Beschäftigten berichteten.

US-Präsident Joe Biden verfügte, dass ab 8. Dezember nur noch Unternehmen mit geimpften Mitarbeitern staatliche Aufträge bekommen können. Mehrere Fluggesellschaften gehen davon aus, dass sie unter dieses Regel fallen. United Airlines hatte schon zuvor Corona-Impfungen für alle Mitarbeiter vorgeschrieben. Mehr als 96 Prozent erfüllten die Vorgabe, knapp 600 Beschäftige weigerten sich aber und sollten entlassen werden. Rund die Hälfte von ihnen lenkte danach doch noch ein, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf United bereitete.

(dpa)

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