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20211018082248

Unirektor: Wer gegen 3G verstößt, fliegt aus Lehrveranstaltung

07:54
18.10.2021
Studierende müssen sich zum Start ins Wintersemester an die Corona-Vorgaben halten, Nachweise vorlegen - und ansonsten mit Konsequenzen rechnen. «Wer gegen die Regel verstößt, wird aus der Lehrveranstaltung verwiesen», sagte der Rektor der Heidelberger Universität, Bernhard Eitel, der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Montag). «Der- oder diejenige darf das Universitätsgelände nicht betreten - so lange, bis er oder sie nachweisen kann, geimpft, genesen oder getestet zu sein. Sollte das wiederholt vorkommen, dann müssen wir uns natürlich etwas einfallen lassen.»

Auch die Hochschule Karlsruhe hatte schon angekündigt, dass Studierende, die sich nicht an die sogenannte 3G-Regel halten, künftig mit einem Ausschluss von der Hochschule rechnen müssen.

«Wir führen gerade eine Umfrage unter unseren Studierenden durch, wonach der weit überwiegende Teil der Studierenden bereits doppelt geimpft ist», sagte Eitel. Für Ungeimpfte gebe es eine Übergangszeit, «in der wir alles tun, um auch ihnen die Teilnahme an unseren Veranstaltungen zu ermöglichen». Bis Ende November würden kostenlose Schnelltests angeboten. «Grundsätzlich empfehlen wir aber denjenigen, die noch nicht geimpft sind - sofern das aus gesundheitlichen Gründen für sie möglich ist -, sich auch impfen zu lassen», sagte der Rektor. «Nicht nur, um den universitären Betrieb sicherzustellen, sondern auch, um die eigenen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu schützen.»

(dpa/lsw)

Marteria sieht Entfremdung während der Corona-Pandemie

05:11
18.10.2021
In der Gesellschaft hat sich aus Sicht des Rappers während der Pandemie eine zunehmende Entfremdung breit gemacht. Nicht alle Menschen könnten damit gleich gut umgehen.

Der Musiker Marteria hat während der Corona-Pandemie eine zunehmende Entfremdung innerhalb der Gesellschaft festgestellt. «Die Menschen entfernen sich ziemlich voneinander», sagte der Rapper der Deutschen Presse-Agentur. Man merke, dass einige Menschen viel Zeit am Computer verbracht hätten und im Internet versunken seien. «Es ist manchmal ganz schön schwer mittlerweile, an Menschen ranzukommen.»

Einige Menschen könnten mit der Situation schlechter umgehen, sagte der 38-Jährige. Für sie erschienen gesellschaftliche Probleme nicht so groß wie das eigene Schicksal. «Und das muss man aber auch akzeptieren, dass manche Leute das vielleicht nicht so können.»

Marteria plädierte für Toleranz bei den Corona-Maßnahmen. «Auch wenn nicht alles richtig ist oder war.» Die Situation sei für alle Neuland. «Alles besser wissen können viele Menschen.» Bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gebe es 82 Millionen Bundestrainer und während der Corona-Pandemie 82 Millionen Bundeskanzler.

(dpa)

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