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Sonntag, 17. Oktober

Nach Corona-Fällen bei München: Mannheim vorerst mit Vorsprung

17:22
17.10.2021
Die Adler Mannheim haben die coronabedingte Spielabsage des EHC Red Bull München genutzt, um sich an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zumindest vorübergehend vom Rivalen abzusetzen. Der topbesetzte Titelkandidat gewann am Sonntag gegen Aufsteiger Bietigheim Steelers problemlos mit 6:2 (3:1, 1:1, 2:0). Damit haben die Mannheimer drei Punkte mehr als München, aber auch eine Partie mehr ausgetragen.

Wegen Corona-Fällen im Team war das bayerische Derby der Münchner gegen die Nürnberg Ice Tigers abgesagt worden. Mehrere Münchner Spieler sowie Mitglieder des Betreuer- und Trainerstabs waren positiv getestet worden. Das gesamte Team musste vorerst in Quarantäne, wie der dreimalige deutsche Meister am Samstag mitteilte. Der Nachholtermin war noch offen. Unklar ist auch, ob das Spitzenspiel zwischen Mannheim und München wie geplant am Mittwoch stattfindet.

«Ich glaube, wir kriegen Montag oder Dienstag Bescheid», sagte Adler-Nationalstürmer Lean Bergmann bei MagentaSport: «Es wäre natürlich sehr schade, wenn das Spiel abgesagt wird. München ist das Team, das wir am meisten schlagen wollen.» Ersatzgeschwächt hatte der EHC am Freitag 4:5 nach Verlängerung in Augsburg verloren. Mannheim hatte dadurch Platz eins übernommen.

Am Sonntag schlossen die Eisbären Berlin nach Punkten zu München auf. Mit dem 6:3 (3:0, 3:1, 0:2) gegen den ERC Ingolstadt baute der deutsche Meister seine DEL-Serie auf vier Siege nacheinander aus.

Die Kölner Haie stoppten dank Ex-Nationalstürmer Marcel Müller ihren Abwärtstrend. Bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven setzten sich die Haie mit 3:2 (0:0, 1:2, 1:0) nach Penaltyschießen durch und verhinderten die dritte Niederlage in Serie.

Mit seinem Überzahltor zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Marcel Müller die Haie in die Verlängerung. Im Shootout verwandelte der 33-Jährige seinen Penalty, ehe der frühere Bremerhavener Torhüter Tomas Pöpperle für die Kölner den Versuch von Tye McGinn parierte. «Das war dringend notwendig», sagte Marcel Müller über den Erfolg.

(dpa)

Corona-Inzidenz steigt im Südwesten weiter leicht an

16:16
17.10.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist am Sonntag leicht gestiegen und hat fast die Marke von 100 erreicht. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen dagegen ist leicht gefallen. Am Sonntag lagen in den Kliniken (Stand 16.00 Uhr) nach Angaben des Landesgesundheitsamts 188 Covid-19-Kranke - und damit 2 weniger als am Vortag. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg minimal von 2,27 auf 2,29 - das ist die Zahl der Menschen, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Allerdings ist die tatsächliche aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen, weil die vollständigen Werte oft erst nach ein bis zwei Wochen vorliegen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen lag am Sonntag bei 98,4 (Samstag: 96,4). Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um rund 600 auf 598 205. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10 827 Menschen im Südwesten gestorben - dies ist ein Mensch mehr als am Vortag.

(dpa)

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