Letztes Update:
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Söder kritisiert Aiwanger gleich doppelt

20:39
26.09.2021

Berlin/München (dpa) - CSU-Chef Markus Söder hat Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger am Sonntagabend gleich doppelt angegriffen.

Zum einen kritisierte der bayerische Ministerpräsident seinen Stellvertreter, weil dieser noch während der laufenden Stimmabgabe Zahlen aus einer Nachwahlbefragung der Forschungsgruppe Wahlen auf Twitter verbreitet hatte - verbunden mit dem Aufruf, die «letzten Stimmen» den Freien Wählern zu geben. Der Tweet war nach kurzer Zeit wieder gelöscht.

«Das geht überhaupt nicht», sagte Söder am Sonntagabend im BR Fernsehen. «Da muss man auch nochmal drüber reden, wie das da weitergeht.» Er forderte von Aiwanger zugleich eine «Rückkehr zur Sacharbeit» und wieder einen Stil, der den Regierungsämtern, die man habe, gerecht werde. Die Regierungsarbeit in Bayern habe unter den Bundestagswahlkampf-Ideen der Freien Wähler gelitten, kritisierte der bayerische Ministerpräsident. «Das muss jetzt auch ein Ende finden.»

Zudem machte Söder die Freien Wähler für die möglicherweise schwierige Regierungsbildung mitverantwortlich: «Hätten die Freien Wähler nicht so kandidiert, wie sie kandidiert haben, hätte es jetzt schon eine klare Mehrheit für ein bürgerliches Bündnis gegeben», sagte er. «Das geht leider jetzt, diese Verzögerung, auf das Konto der Freien Wähler.»

dpa

Auch Marktredwitz hat geliefert

20:50
26.09.2021
Als letzte Kommune im Wahlkreis Hof-Wunsiedel ist auch Marktredwitz nun mit der Auszählung fertig. Zuletzt hatte es rechnerische Probleme mit zwei Briefwahlbezirken gegeben. Die CSU hat in Marktredwitz 39,6 Prozent der Erst- und 31,6 Prozent der Zweitstimmen errungen. Auf Platz zwei folgt die SPD mit 25 Prozent der Erst- und 25 Prozent der Zweitstimmen. Die AfD hat 12,6 Prozent der Erst- und 12,6 Prozent der Zweitstimmen errungen. Alle anderen Parteien schafften es nicht über 10 Prozent. 

Nico Schwappacher

Wahlbeteiligung bei 81 Prozent

20:52
26.09.2021
Der Wahlkreis Hof-Wunsiedel ist ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt weit über dem Wert der Bundestagswahl im Jahr 2017: Damals hatte die Wahlbeteiligung 75,9 Prozent betragen. 

Nico Schwappacher

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