Letztes Update:
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So hat der Wahlkreis gewählt

20:58
26.09.2021
Trotz prozentualer Verluste geht die CSU im Wahlkreis Hof-Wunsiedel siegreich hervor: Direktkandidat Hans-Peter Friedrich konnte 39 Prozent der Erststimmen auf sich vereinigen. Bei den Zweitstimmen erreichte die Partei einen Wert von 31,4 Prozent. An zweiter Stelle steht, mit einigem Abstand, die SPD: 24,5 Prozent der Erststimmen gab es für Jörg Nürnberger, Zweitstimmen errang die SPD 21,9 Prozent. Drittplatzierte ist die AfD mit 15,2 Prozent der Erststimmen für Gerd Kögler und 14,5 Prozent der Zweitstimmen. Alle anderen Parteien blieben bei beiden Stimmen unter 10 Prozent.

Nico Schwappacher

Linke muss wegen Fünf-Prozent-Hürde wohl nicht mehr bangen

21:05
26.09.2021

Berlin (dpa) - Die Linke hat nach Angaben aus Fraktionskreisen mit großer Sicherheit mindestens drei Direktmandate bei der Bundestagswahl geholt und wird daher auch im neuen Bundestag wieder in Fraktionsstärke vertreten sein.

Die Abgeordneten Gregor Gysi und Gesine Lötzsch in Berlin sowie Sören Pellmann in Leipzig hätten demnach «so gut wie sicher» die Direktmandate in ihren Wahlkreisen gewonnen, hieß es. Die Auszählung sei so gut wie abgeschlossen.

Damit wäre es unerheblich, wenn die Linke beim Zweitstimmenergebnis die Fünf-Prozent-Hürde nicht überschreiten würde. Hintergrund ist die sogenannte Grundmandatsklausel: Erreicht eine Partei drei oder mehr Direktmandate, wird die Fünf-Prozent-Sperre außer Kraft gesetzt und es erfolgt eine Mandatsvergabe nach Zweitstimmenergebnis. Die Linke, damals noch PDS, hat davon schon einmal profitiert: 1994 kam sie auf nur 4,4 Prozent der gültigen Zweitstimmen, bekam dann aber wegen vier Direktmandaten auch 26 Landeslistensitze.

dpa

Bächer kritisiert Laschet

21:07
26.09.2021
Pascal Bächer aus Helmbrechts, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Hof-Land, schreibt auf seiner privaten Facebook-Seite: "Jawoll! Die SPD ist wieder da! SPD gewinnt und legt deutlich zu. Union verliert fast 9 Prozent. Laschet erhebt aber als erstes Anspruch auf das Kanzleramt... Das verstehe, wer will..."

Nico Schwappacher

Hochrechnungen: SPD vor der Union

21:11
26.09.2021

Berlin (dpa) - Bei der Bundestagswahl ist die SPD Hochrechnungen zufolge stärkste Kraft geworden.

Die CDU/CSU stürzte dagegen am Sonntag nach 16 Jahren Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel auf ein Rekordtief. Die Grünen wurden mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte klar drittstärkste Partei - vor FDP, AfD und Linken.

Nach Hochrechnungen von ARD und ZDF gegen 22.50 Uhr verbessert sich die SPD auf 25,9 bis 26,0 Prozent (2017: 20,5 Prozent). Die CDU/CSU fällt auf 24,1 bis 24,5 Prozent (32,9). Die Grünen fahren 13,9 bis 14,7 Prozent ein (8,9). Die FDP verbessert sich auf 11,5 bis 11,7 Prozent (10,7). Die AfD, bisher drittstärkste Kraft, kommt auf 10,4 bis 10,5 (12,6). Die Linke rutscht auf 5,0 Prozent ab (9,2). Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), als Partei nationaler Minderheiten von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, kann laut ARD-Prognose einen Abgeordneten in den Bundestag schicken.

Die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag ändern sich damit deutlich. Die Sitzverteilung sieht nach den Hochrechnungen so aus: CDU/CSU 194 bis 198 (2017: 246), SPD 205 bis 210 (153), Grüne 112 bis 117 (67), FDP 91 bis 95 (80), AfD 82 bis 85 (94), Linke 40 (69).

Damit zeichnet sich eine komplizierte Regierungsbildung ab. Einzig denkbares Zweierbündnis wäre eine neue große Koalition, die aber weder SPD noch Union wollen. Deshalb dürfte es voraussichtlich zum ersten Mal seit den 50er Jahren ein Dreierbündnis im Bund geben. Rechnerisch sind mehrere Konstellationen möglich.

dpa

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