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20210904164635

Corona-Fälle bei Oldenburger Handball-Frauen: BSV-Partie abgesagt

16:45
04.09.2021
In der Handball-Bundesliga der Frauen ist die für Sonntag angesetzte Begegnung zwischen dem VfL Oldenburg und dem Buxtehuder SV coronabedingt abgesagt worden. Die Oldenburgerinnen teilten mit, dass Spielerinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Daher habe man sich zusammen mit der Spielleitung und dem BSV auf eine Absage geeinigt. «Wir können in dieser Situation einfach kein Risiko eingehen und müssen alles weitere erst einmal mit den Behörden abklären», erklärte VfL-Geschäftsführer Andreas Lampe. Ein Nachholtermin soll schnellstmöglich gefunden werden, hieß es weiter

(dpa)

Mann greift in Thüringen Corona-Impfteam an - Verletzte

16:45
04.09.2021
Bei einer Corona-Impfaktion im thüringischen Gera ist am Samstag ein mobiles Impfteam angegriffen worden. Dabei seien zwei Mitglieder des Teams verletzt worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Die Polizei bestätigte den Vorfall, der sich am Nachmittag in einem Einkaufszentrum ereignete. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) hatte der Mann eine Impfbescheinigung verlangt, wollte sich aber nicht impfen lassen. Als die Mitarbeiter ihm sagten, dass es ohne Impfung keine Bescheinigung gebe, sei der Mann «ausgetickt». Er habe eine medizinische Fachangestellte und einen Helfer verletzt.

Sie wurden in einem Krankenhaus behandelt, aber nach KV-Angaben bereits wieder entlassen. Der Angreifer habe sich bei der Impfaktion registrieren lassen, sodass seine Daten bekannt waren. Die Polizei stellte ihn nach Angaben eines Sprechers in einem Parkhaus, gegen ihn laufe eine Anzeige. Er sei auf freiem Fuß. Laut Polizei soll auch er im Einkaufszentrum leicht verletzt worden sein.

Dem KV-Pandemiestabsleiter zufolge ist es das erste Mal seit Beginn der Impfkampagne, dass ein Impfteam in Thüringen angegriffen wurde. Die Impfaktion wurde daraufhin abgebrochen, bis zum Vorfall waren 120 Menschen geimpft worden. Die Aktion soll wiederholt werden.

(dpa)

Kieler Woche gestartet - wegen Corona kleiner

16:44
04.09.2021
Die 127. Kieler Woche ist am Samstag offiziell eröffnet worden - wegen Corona fehlen aber Flanierbereiche und große Bühnen. Stattdessen steht in der Festwoche bis 12. September der maritime Kern der Veranstaltung wie die Segelregatten vor Kiel-Schilksee, die traditionelle Windjammerparade auf der Förde und das Segelkino am Wasser im Fokus. Unter normalen Bedingungen hatte das Sommerfest 2019 mehr als 3,5 Millionen Besucher aus gut 70 Ländern angelockt.

Bei der Eröffnung am Samstag übernahm Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) das traditionelle Glasen mit der Schiffsglocke. Er muss dazu drei Doppelschläge und einen Einzelschlag ausführen. Danach gab Segel-Star Boris Herrmann (40) mit dem Typhon - einem Schiffshorn - das Signal «lang-kurz-kurz-lang» für «Leinen los!» für die älteste und größte deutsche Regattawoche.

Zu den Segelregatten sind rund 900 Boote gemeldet. Neben den Segelwettbewerben vor Schilksee sind mehr als 100 Programmpunkte geplant. Maritimer Höhepunkt soll die Windjammerparade mit mehr als 120 Schiffen am 11. September sein, angeführt von der «Alexander von Humboldt II».

Auch Prominenz ist zu Gast. Am 8. September besucht Fürst Albert II. von Monaco (63) das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Bereits am Sonntag (11.00 Uhr) wird der Weltwirtschaftliche Preis verliehen. Er geht an den ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Göran Persson, den Unternehmer Michael Otto und die Nachhaltigkeitsexpertin Xuemei Bai, die in Australien forscht.

(dpa)

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