Letztes Update:
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Zwei Drittel der Franzosen sind geimpft

11:59
03.09.2021
Zwei Drittel der Menschen in Frankreich sind inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, 72,3 Prozent haben eine erste Impfdosis erhalten. Parallel dazu sinkt die Zahl der Klinikeinweisungen von Corona-Patienten und die Sieben-Tage-Inzidenz ist rückläufig, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag in Paris mit. Dies gilt auch für die von Deutschland als Hochrisikogebiet eingestuften Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie die Insel Korsika. Angespannt bleibt die Lage in den französischen Überseegebieten. Auch unter den Beschäftigten im Gesundheitsbereich, die von einer Impfpflicht betroffen sind, stieg die Quote weiter an.

Eine landesweite Impfaktion an diesem Wochenende richtet sich unterdessen an die rund 10 Millionen Menschen in Frankreich, die die Möglichkeit zu einer Impfung noch nicht genutzt haben. Sämtliche Impfzentren sind ohne Termin zugänglich, auch in einer Großzahl von Einkaufszentren kann man sich impfen lassen. Nach Ferienende läuft auch in den Schulen eine Impfkampagne an, vom 30. September an müssen in Frankreich auch Jugendliche ab 12 Jahren für den Besuch vieler Einrichtungen einen Gesundheitspass zum Nachweis von Impfung, Test oder Genesung vorlegen.

(dpa)

Pandemie-Podcast mit Charité-Virologe Drosten startet wieder

11:59
03.09.2021
Der Berliner Charité-Virologe Christian Drosten erläutert von diesem Freitag (3.9.) an wieder öffentlich seine Meinung zur Pandemie. Der NDR-Info-Podcast «Das Coronavirus-Update» startet nach der Sommerpause gegen 18.00 Uhr als Audio-Podcast auf «NDR.de/coronaupdate» sowie auch als Video bei «tagesschau24» um 19.15 Uhr, wie der Norddeutsche Rundfunk am Freitag mitteilte. Im Radio werde ab 18.05 Uhr eine gekürzte Version des Podcasts zu hören sein. Drosten spreche im Interview mit Korinna Hennig über die aktuelle Lage, die Erfolge und Misserfolge des Sommers und über seine Erwartungen für den Herbst.

Das «Coronavirus-Update» werde anschließend in einem 14-tägigen Rhythmus dienstags veröffentlicht. Die zweite Folge mit der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek läuft am 14. September, kündigte der Sender an. Am 28. September sei dann wieder Virologe Drosten zu hören.

(dpa)

Russland soll eine neue Stadt mit Namen Sputnik bekommen

11:58
03.09.2021
Der erste Satellit im Weltall war Namensgeber für den weltweit ersten Corona-Impfstoff Sputnik V. Nun will Russland eine komplett neue Stadt bauen, die ebenfalls Sputnik heißen soll. Eine entsprechende Vereinbarung ist am Freitag beim Wirtschaftsforum in Wladiwostok am Pazifik unterzeichnet worden, wie das zuständige Ministerium für die Entwicklung des Ostens Russlands mitteilte.

Die Industriestadt Sputnik soll demnach etwa 30 Kilometer von Wladiwostok an der Grenze zu China auf einer Fläche von 925 Hektar entstehen. Rund 300 000 Menschen sollen in Sputnik wohnen.

Sputnik 1 hieß der weltweit erste Satellit, den die Sowjetunion 1957 ins All gebracht hatte - ein Schock für die USA im Wettlauf der Supermächte im Kalten Krieg. Mitte August vergangenen Jahres war es ebenfalls Russland, das als weltweit erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus freigab und ihn in Erinnerung an glorreiche Zeiten in der Raumfahrt Sputnik V taufte. Der Impfstoff ist laut russischen Angaben mittlerweile in rund 70 Ländern zugelassen.

Wann die Stadt Sputnik gebaut wird, war zunächst unklar. Die Behörden rechnen damit, dass sich wegen der günstigen Lage unweit des Meeres und des Flughafens von Wladiwostok viele Bauherren finden werden.

Zuvor hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu den Bau mehrerer neuer Städte in Sibirien angeregt, um die Regionen attraktiver zu machen. Viele Russen zieht es in die Hauptstadt Moskau, weil die Infrastruktur dort im Gegensatz zu kleineren russischen Städten besser ausgebaut ist und es zugleich mehr Jobs gibt.

(dpa)

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