Letztes Update:
20210911181621

Impfaktion der Düsseldorfer Karnevalisten: Erster Piks um 11.11 Uhr

16:43
11.09.2021
Bei einer Aktion der Düsseldorfer Karnevalisten haben sich am Samstag etwa 45 Menschen die Corona-Schutzimpfung verabreichen lassen. Gestartet war die Immunisierungskampagne am 11. September pünktlich um 11.11 Uhr an der Wagenbauhalle. Wo Künstler Jacques Tilly sonst die Wagen für die Rosenmontagszüge gestaltet, konnte man sich vier Stunden lang ohne Voranmeldung impfen lassen. Auch an einem zweiten Standort in Düsseldorf hatten die Karnevalisten eine Impfstation eröffnet.

«Jeder geimpfte Mensch ist ein Erfolg gegen das Coronavirus», sagte der Sprecher des Comitee Carneval, Hans-Peter Suchand. Die Bandbreite der Impflinge habe von einem 13-jährigen Mädchen bis zu einem Senior von fast 80 Jahren gereicht. Einige hätten sich bereits die Zweitimpfung geholt, andere hätten denn ersten Piks bekommen. Sie könnten sich in sechs Wochen ebenfalls an der Wagenbauhalle zum zweiten Mal impfen lassen.

In Köln hatten sich bei einer ähnlichen Aktion Ende August 185 Menschen impfen lassen. In Düsseldorf gab es Führungen durch die Wagenbauhalle, Live-Musik und Gratis-Würstchen. Je höher die Impfquote, desto geringer seien die Einschränkungen für alle Brauchtumsvereine bei der Planung und Organisation ihrer Veranstaltungen, betonte Düsseldorfs Karnevalspräsident Michael Laumen.

Die Düsseldorfer Jecken hatten bereits angekündigt, für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen die 2G-Regel anzuwenden - erlaubt wären damit nur geimpfte oder genesene Gäste. Ein Test würde nicht reichen.

(dpa)

Kreta und Korsika keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

16:41
11.09.2021
Die Mittelmeer-Ferieninseln Kreta und Korsika gelten von diesem Sonntag an nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Griechenland wird nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin vollständig von der Liste gestrichen. In Frankreich fällt der Status außer für Korsika auch noch für die Region Okzitanien weg. Hochrisikogebiete sind aus Sicht der Bundesregierung in Frankreich dann nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur im Süden des Landes sowie einige Überseegebiete.

Dieser Kategorie werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko zugeordnet. Rückkehrer nach Deutschland, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden nun Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada.

Für die Einstufung sind - anders als früher - nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Von Sonntag an ist auch ein großer Teil Südamerikas wieder «risikofrei»: Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador und Peru werden von der Liste gestrichen. Außerdem werden das arabische Land Oman und Namibia im Südwesten Afrikas gestrichen.

(dpa)

Möchten Sie alle externen Inhalte laden?
Datenschutzerklärung
Inhalt laden