Letztes Update:
20210820082823

Erste aus Kabul gerettete Afghanen erreichen Brandenburg

08:10
20.08.2021
Die ersten afghanische Ortskräfte und ihre Familien sind in Brandenburg angekommen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums in Potsdam erklärte, erreichte die Gruppe von 59 Menschen in der Nacht zum Freitag die landeseigene Aufnahmeeinrichtung in der Gemeinde Doberlug-Kirchhain. Darunter befanden sich demnach 29 Kinder und Jugendliche.

Nach der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban fliegen Deutschland und andere Staaten in einer dramatischen Evakuierungsaktion derzeit ununterbrochen eigene Staatsbürger und afghanische Ortskräfte aus. Über eine Luftbrücke der Bundeswehr wurden nach Angaben der Streitkräfte bis Freitagmorgen schon mehr als 1600 Menschen vom Flughafen in Kabul in Sicherheit gebracht.

Am Donnerstag war nach Angaben der Bundeswehr bereits eine erste Gruppe ehemaliger Ortskräfte samt Angehörigen in Hamburg angekommen. Es handelte sich demnach um 19 Menschen, darunter sieben Kinder. 

AFP

Maas kritisiert den Bundesnachrichtendienst

04:44
20.08.2021
Der Bundesnachrichtendienst trägt Außenminister Heiko Maas zufolge eine erhebliche Mitverantwortung für die jüngsten Probleme beim Afghanistan-Einsatz. "Der BND hat offensichtlich eine falsche Lageeinschätzung vorgenommen, so wie andere Dienste auch", sagt Maas dem "Spiegel" einem Vorabbericht zufolge.

Reuters

US-Diplomaten sollen schon im Juli vor dem Fall Kabuls gewarnt haben

03:10
20.08.2021
Mehr als 20 US-Diplomaten in Afghanistan sollen bereits im Juli eine interne Nachricht an US-Außenminister Antony Blinken verschickt haben, in der sie vor einem möglichen Fall Kabuls warnten. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, wurde die vertrauliche Nachricht über einen sogenannten Dissidentenkanal verschickt. Laut dem Blatt wurde die Nachricht am 13. Juli unterzeichnet und soll Empfehlungen zu Entschärfung der Krise, sowie der Beschleunigung der Evakuierung enthalten haben. Laut dem Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, würden die Ansichten der Diplomaten, die über den Kanal mit Blinken ausgetauscht wurden, in die Politik und Planung einfließen.

Reuters

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