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Umfrage: Wähler finden Wahlkampf langweilig

05:56
17.09.2021
Den laufenden Bundestagswahlkampf finden viele Wähler relativ langweilig. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bezeichneten nur vier Prozent der Wahlberechtigten den aktuellen Wahlkampf als „äußerst spannend“. 16 Prozent der Befragten beurteilten den Wettstreit der Parteien als „eher spannend“.

Und obgleich in Sachen Regierungskoalition zur Zeit noch alles offen scheint, finden insgesamt 43 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage den Wahlkampf langweilig. 19 Prozent von ihnen waren sogar der Meinung, der Wettbewerb um Stimmen und Kanzleramt sei diesmal „äußerst langweilig“. Rund 29 Prozent der Deutschen finden den aktuellen Wahlkampf weder spannend noch langweilig. Sieben Prozent der Befragten trauten sich in der Frage „Wie spannend oder langweilig finden Sie bislang den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021?“ kein Urteil zu.

dpa

Umfrage: SPD weiter vor Union - beide verlieren

05:37
16.09.2021
Der Abwärtstrend der Union in der Wählergunst scheint gestoppt, einen richtigen Stimmungsumschwung hat es einer neuen Umfrage zufolge jedoch nicht gegeben. Weniger als zwei Wochen vor der Wahl bleibt der Abstand der beiden führenden Parteien in der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov stabil, beide verlieren einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Die einzige Partei mit Zugewinnen ist demnach die Linke.

Würde jetzt gewählt, könnte die SPD demnach mit 25 Prozent der Wählerstimmen rechnen (minus ein Prozentpunkt), die Union käme auf 20 Prozent (ebenfalls minus eins). Die Grünen blieben in der sogenannten Sonntagsfrage stabil bei 15 Prozent, die AfD käme auf 11 Prozent (minus eins). Die FDP verharrt bei 10 Prozent. Die Linken kämen auf 8 Prozent, zwei Punkte mehr als bei der Erhebung vor einer Woche. Mehr als jeder sechste Wähler will sich allerdings erst später entscheiden, wem er oder sie seine Stimme gibt.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.
In den anderen in dieser Woche veröffentlichten Erhebungen führt ebenfalls die SPD, sie kommt auf 25 bis 26 Prozent. Die Union rangiert bei 20,5 bis 23 Prozent. Die Grünen liegen nur noch bei 15 bis 17 Prozent.

dpa

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