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Allensbach-Umfrage sieht Union mit 27,5 Prozent deutlich vor SPD

20:09
19.08.2021
Anders als in anderen Bundestagswahl-Umfragen steht die Union in der Wählergunst einer neuen Allensbach-Erhebung zufolge deutlich vor den anderen Parteien. Nach Daten des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ liegen CDU und CSU bei 27,5 Prozent - ein Rückgang um 2,5 Punkte im Vergleich zum Juli. Die SPD kommt demnach auf 19,5 Prozent (plus 2,5 Punkte), die Grünen fallen um 2 Punkte auf 17,5 Prozent. In anderen Umfragen war die Union zuletzt auf deutlich weniger Stimmenanteile gekommen und hatte nur einen geringen Vorsprung vor der SPD.

FDP (minus 1 Punkt) und AfD (plus 1,5) kommen Allensbach zufolge auf 11 Prozent (minus 1 Punkt). Die Linke gewinnt einen halben Punkt und liegt bei 7,5 Prozent.

Eine Umfrage des Instituts Kantar zeichnete am Donnerstag ein anderes Bild. Der Erhebung im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Focus“ zufolge stagnieren die Unionsparteien bei 22 Prozent, die SPD legt im Vergleich zur Vorwoche 2 Punkte auf 21 Prozent zu. Die Grünen verlieren 2 Punkte und liegen nur noch bei 19 Prozent. Die Werte von FDP (12 Prozent), AfD (11) und Linken (7) blieben unverändert.

dpa

Panne bei den Wahlzetteln im Landkreis Calw

18:55
18.08.2021
Bei der Ausgabe von Stimmzetteln für die Bundestagswahl am 26. September hat es im Wahlkreis Calw eine Panne gegeben. Auf den Zetteln seien zwei Parteinamen nicht korrekt angegeben, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Insgesamt seien rund 220 000 Stimmzettel für die Kreise Freudenstadt und Calw falsch gedruckt und 124 dieser Zettel im Landkreis Calw bereits verschickt worden an Wählerinnen und Wähler, die Briefwahlunterlagen beantragt hätten. Die Unterlagen würden neu gedruckt und den Gemeinden und Städten zugestellt.

Die verteilten Stimmzettel mit den Fehlern seien aber weiter gültig, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. „Auch ein Stimmzettel mit einem Schreibfehler ist ein amtlicher Stimmzettel“, hieß es. Auf der Suche nach dem Grund für den Fehldruck wurden die Experten schnell fündig: „Der Parteiname wurde aus dem Wahlmanager, der vom Landratsamt verwendeten Wahlsoftware, zu einem frühen Zeitpunkt herauskopiert“, sagte die Kreissprecherin.

red/dpa/lsw

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