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20210804035646

RKI registriert 3571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,5

03:56
04.08.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nunmehr rund vier Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochmorgen lag sie bei 18,5 - am Vortag hatte der Wert 17,9 betragen, am Mittwoch der Vorwoche 15,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3571 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2768 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 25 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 21 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 777 446 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 659 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91 704.

(dpa)

Bundeselternrat: Viele Schulen unzureichend auf Corona vorbereitet

03:55
04.08.2021
Der Bundeselternrat sieht viele Schulen in Deutschland nicht ausreichend auf ein neues Schuljahr unter fortgesetzten Corona-Pandemiebedingungen aufgestellt. Es gebe zwischen Schulen, Kommunen, Städten und Landkreisen aber große Unterschiede, sagte Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, der Deutschen Presse-Agentur. Manche Schulen seien sehr gut ausgestattet, bei anderen blieben nur die Hygieneregeln, Desinfektionen und Mund-Nasen-Schutz. Gerade an Lüftungsanlagen fehle es.

Weber forderte Lernstandserhebungen zum Schuljahresbeginn, um so zu sehen, wo die Schülerinnen und Schüler nach dem vielen Unterrichtausfall stehen. Und es brauche Konzepte, wie Rückstände aufgeholt werden. Die Elternvertreterin mahnte zudem eine Überarbeitung von Bildungsplänen unter Mitwirkung der Eltern an.

Weber wertete das Impfangebot an Jugendliche skeptisch. Viele Eltern sähen dies sehr kritisch, solange die Ständige Impfkommission keine Empfehlung gebe und es keine Sicherheit über langfristige Wirkungen des Impfens gebe. Bei Jugendlichen ab 16 Jahren sei eine Bereitschaft zur Annahme eines Impfangebots aber eher vorhanden als bei jüngeren.

Die Gesundheitsministerkonferenz hatte am Montag beschlossen, mehr Impfangebote für 12- bis 17-Jährige zu machen - zum Beispiel auch in Impfzentren. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hatte am Montag das neue Schuljahr begonnen. Hamburg folgt am Donnerstag.

(dpa)

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