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Kuba lässt weitere selbst entwickelte Corona-Impfstoffe zu

06:39
21.08.2021
Kuba hat einen zweiten und dritten selbst entwickelten Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Die Kombination von zwei Dosen des Vakzins Soberana 02 und einer Dosis Soberana Plus hatte nach Regierungsangaben in der Testphase III mit einer Effektivität von 91,2 Prozent symptomatische Erkrankungen verhindert. Das staatliche Zentrum für die Kontrolle von Medikamenten und medizinischen Geräten (Cecmed) teilte am Freitag mit, es habe eine Notfallzulassung erteilt. Soberana 02 war gemeinsam von Einrichtungen in Kuba und im Iran entwickelt worden. Im Iran hat das Mittel unter dem Namen Pasteurcovac bereits die Notfallzulassung erhalten.

Am 9. Juli war das kubanische Vakzin Abdala als erster in Lateinamerika entwickelter Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen geworden. Bei Abdala wie auch den Soberana-Mitteln handelt es sich um sogenannte Untereinheitenimpfstoffe aus aufbereiteten Proteinen des Erregers. Kuba verfügt über viel Erfahrung bei der Entwicklung von Impfstoffen. Die Studienergebnisse zu den kubanischen Corona-Vakzinen wurden bislang aber nicht unabhängig geprüft.

Der sozialistische Karibikstaat durchläuft seit einigen Wochen die Phase mit den meisten täglich bestätigten Infektionen und Todesfällen seit Beginn der Pandemie. Er gehörte in den vergangenen Tagen zu den Ländern mit den meisten Corona-Todesopfern pro Einwohner. Auch macht sich die tiefe Wirtschaftskrise, in der das Land steckt, im Gesundheitssektor deutlich bemerkbar - es fehlt an Medikamenten und Ausrüstung. Dies war einer der Auslöser außergewöhnlicher Massenproteste gegen die Regierung am 11. Juli.

(dpa)

Kapitel

Freitag, 20. August

Belgien lockert Corona-Maßnahmen

19:36
20.08.2021
In Belgien stehen weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen bevor. Vom 1. September an sollen Hygieneregeln für die Gastronomie und im privaten Bereich weitgehend aufgehoben werden. Kommunen können jedoch weiterhin an strengeren Regeln festhalten, wie die Nachrichtenagentur Belga am Freitagabend nach einer Sitzung des nationalen Corona-Ausschusses berichtete. Zwar bleibe eine Maskenpflicht etwa auf Reisen und bei Gottesdiensten und Beerdigungen bestehen, aber Beschränkungen für Gästezahlen an Tischen oder Öffnungszeiten in der Gastronomie sollen fallen. In der Region Brüssel sollen Lockerungen dem Bericht zufolge angesichts einer niedrigen Impfquote aber zunächst nicht umgesetzt werden.

(dpa)

Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel in USA erneut verlängert

19:35
20.08.2021
Die wegen der Coronavirus-Pandemie in den USA verhängte Maskenpflicht in Flugzeugen, Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln wird bis zum 18. Januar verlängert. Das teilte die Transportsicherheitsbehörde TSA am Freitag mit. Ausnahmen von der Pflicht gelten demnach für Reisende unter zwei Jahren und für Reisende mit bestimmten Einschränkungen. Im Frühjahr hatte die TSA die Maskenpflicht bis zum 18. September verlängert.

Wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante hatte sich die Corona-Situation in den USA zuletzt wieder deutlich verschlechtert. Auch die Impfkampagne kommt nur noch schleppend voran. In den USA sind bislang gut 51 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft. Nach Angaben des Weißen Hauses haben mittlerweile 200 Millionen Menschen mindestens eine erste Impfdose erhalten. Das schrieb am Freitag ein ranghoher Beamter des Weißen Hauses, Cyrus Shahpar, auf Twitter.

(dpa)

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