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Land baut Angebot mit Impfzentren um und setzt weiter auf Impfteams

15:44
12.08.2021
Das Land streicht Schritt für Schritt seine Impfstellen zusammen und konzentriert die Termine auf die Kreisimpfzentren und den Einsatz von insgesamt 18 mobilen Teams. Allerdings werden an einigen Standorten anstelle der bisherigen Zentralen Impfzentren (ZIZ) kleinere Einheiten als Kreisimpfzentren (KIZ) weiterbetrieben. An anderen Standorten wie in Ulm und Offenburg werden zwei KIZ zusammengelegt als Ersatz für eine Zentrale, mehrere weitere KIZ werden dafür geschlossen.

Während die acht noch geöffneten Zentralen Impfzentren (ZIZ) am Sonntag (15.8.) die letzten Spritzen setzen, sollen die Zentren auf Kreisebene bis Ende September betrieben werden. Die Gesundheitsminister der Bundesländer hatten sich Ende Mai darauf verständigt, im Herbst den Betrieb der Impfzentren zurückzufahren.

«So können wir allen bisher noch nicht Geimpften bis Ende September weiterhin ein einfach zugängliches Impfangebot machen», sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart. Das sei auch mit Vor-Ort-Impfaktionen im Stadtteil, auf dem Supermarktparkplatz oder bei Freizeiteinrichtungen möglich.

Seit dem 27. Dezember sind nach Angaben des Ministeriums mehr als 7,5 Millionen Impfungen von den ZIZ übernommen worden. Zudem können sich Menschen in Baden-Württemberg bei niedergelassenen Ärzten und Betriebsärzten impfen lassen. Bisher haben mehr als 60 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg mindestens eine erste Impfung erhalten. Über einen vollständigen Schutz verfügen über 56 Prozent.

(dpa)

Münchner soll Hunderte gefälschte Impfpässe verkauft haben

14:27
12.08.2021
Ein 39-Jähriger soll Hunderte gefälschte Impfpässe und Impfnachweise über das Internet verkauft haben. Entsprechende Beweise seien in der Wohnung des Mannes in München gefunden worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Beamten stellten demnach mehrere hundert Blankoimpfpässe und bereits für den Versand vorbereitete beschriftete Briefkuverts mit Impfpässen sowie Datenträger sicher.

Laut den Ermittlungen soll die 40 Jahre alte Lebensgefährtin des Mannes an den Taten beteiligt gewesen sein. Die beiden blieben zunächst auf freiem Fuß. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es. Wie viel das Paar mit den gefälschten Dokumenten verdiente, habe noch nicht festgestellt werden können. Der Verkauf sei aber wohl über einen Messenger-Dienst erfolgt.

Ob die Besteller der falschen Impfausweise nun ebenfalls mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dies sei letztlich Sache der örtlichen Staatsanwaltschaften nach Abschluss der Ermittlungen. Zunächst müssten sehr viele Adressen ausgewertet werden.

(dpa)

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