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20210802042835

Pilotengewerkschaft: Nach Corona-Pause kein Sicherheitsproblem

04:27
02.08.2021
Flugreisende müssen sich der Pilotengewerkschaft zufolge nach der coronabedingten Zwangspause von Piloten und Pilotinnen keine Sorgen um die Sicherheit im Flugzeug machen. «Die deutschen Airlines, deren Piloten wir auch als Vereinigung Cockpit vertreten, tun das Maximum, um die Sicherheit wie vor der Pandemie zu gewährleisten», sagte der Präsident der Pilotenvereinigung Cockpit (VC), Stefan Herth, der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Montag). Alle Flugzeugführer trainierten mit Simulatorsitzungen und Checkflügen, bis sie wieder eingesetzt werden - auch die Theorie. «Da braucht sich niemand Gedanken zu machen.»

Die Airlines hätten das Ausbildungspersonal in der Phase des weitgehenden Stillstands einen Großteil der wenigen Flüge machen lassen, «damit die Routine zumindest dort erhalten bleibt». In keinem der deutschen Unternehmen sei da «die Kostenfrage hochgekommen». «Nummer eins bei einer Airline ist die Sicherheit - das spiegelt sich im Training.»

Nach Angaben des Cockpit-Chefs erholt sich die Luftfahrt gerade rasch von ihrer Krise. «Die Airlines holen immer mehr Leute aus der Kurzarbeit heraus und haben in bestimmten Flotten und an bestimmten Standorten schon Vollbeschäftigung», sagte er.

(dpa)

49-Jähriger kollabiert bei «Querdenker»-Protesten und stirbt

04:26
02.08.2021
Bei den «Querdenker»-Demonstrationen in Berlin ist ein Mann kollabiert und anschließend in einem Krankenhaus gestorben. Ein Sprecher der Polizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am frühen Montagmorgen, der 49-Jährige sei Teilnehmer der Proteste gewesen. Der Mann habe im Zuge einer Identitätsfeststellung bei der Demonstration am Sonntagnachmittag über ein Kribbeln in Arm und Brust geklagt. Durch polizeiliche Einsatzkräfte seien sofort Erstmaßnahmen getroffen worden, bis sich ein alarmierter Rettungswagen unmittelbar der Versorgung angenommen habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus gestorben. Der vorschriftsgemäßen Praxis folgend sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Trotz des Verbots mehrerer Demonstrationen auch aus der «Querdenker»-Szene waren in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Dabei kam es am Sonntag mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Wie Polizeisprecher Thilo Cablitz der rbb-«Abendschau» sagte, habe es fast 600 Festnahmen gegeben. Es seien um die 5000 Teilnehmer gewesen. Sie hätten stadtweit immer wieder versucht, sich zusammenzufinden.

(dpa)

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