Letztes Update:
20210810162849

Müller betont Erfolge in der Pandemiebekämpfung

16:28
10.08.2021
Aus Sicht von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller hat es bei der Eindämmung der Corona-Pandemie schon viele Fortschritte gegeben. «Es gibt überhaupt keinen Grund, immer nur traurig in die Gegend zu gucken. Wir haben viel erreicht», sagte der SPD-Politiker, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, nach Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstagnachmittag. «Wir haben in den letzten anderthalb Jahren vielen Menschen das Leben gerettet durch unsere Maßnahmen, durch die Dinge, die von vielen Leuten solidarisch mitgetragen wurden, durch den Impffortschritt.»

Gleichzeitig warnte Müller vor möglichen Rückschlägen. «Wir müssen noch eine ganze Strecke zusammen gehen», sagte er. «Wir haben das in den letzten anderthalb Jahren gelernt, dass auch immer wieder etwas passieren kann, dass wir uns mit neuen Virusvarianten auseinandersetzen müssen.»

Anders als in den vergangenen Monaten gehe es aber nicht mehr darum, vor allem mit Einschränkungen wie dem Absagen von Veranstaltungen und Konzerten auf die Pandemieentwicklung zu reagieren. Sie könnten stattfinden. «Das ist ein Riesenfortschritt, ein Riesenerfolg», sagte Müller. «Es geht genau darum, das zu erhalten, das nicht durch unbesonnenes Verhalten zu riskieren», so der SPD-Politiker. «Auch wenn manche es nicht mehr hören können: Es geht um das Impfen, es geht genau darum.» 

(dpa)

Merkel: Für Geimpfte werden Einschränkungen deutlich anders aussehen

16:27
10.08.2021
Wer gegen Corona geimpft ist, muss künftig wahrscheinlich keine Lockdown-ähnlichen Beschränkungen mehr befürchten. «Solange der Impfstoff wirkt, können wir nicht einfach sagen, ein Geimpfter darf nicht [...] seine Rechte als Bürger ausüben», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag nach Beratungen mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder auf die Frage, ob sie einen weiteren Lockdown wie im vergangenen Winter ausschließe. Damit sei jede beschränkende Maßnahme deutlich anders strukturiert als das bisher gewesen sei.

Merkel fügte hinzu, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems weiterhin ausgeschlossen werden müsse. Man müsse auch an die denken, die in den Krankenhäusern die Arbeit tun. 

(dpa)

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