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Baden-Württemberger produzieren in der Corona-Zeit zu Hause mehr Müll

16:15
01.08.2021
Im ersten Corona-Jahr 2020 haben Haushalte in Baden-Württemberg deutlich mehr Müll produziert als in den Jahren zuvor. Das geht aus der Abfallbilanz für das vergangene Jahr hervor, deren genaue Zahlen das Umweltministerium am Montag (10.00 Uhr) in Stuttgart vorstellen will. Auch beim Sperrmüll und bei den Bioabfällen legten die baden-württembergischen Haushalte zu. Viele Menschen seien häufiger zu Hause gewesen, hätten öfter selbst gekocht und Abfälle produziert, heißt es in der Datensammlung.

Im Jahr 2019 waren laut Abfallbilanz des Umweltministeriums pro Kopf 355 Kilogramm häusliche Abfälle angefallen - Rest- und Sperrmüll, Bioabfälle und wertstoffhaltige Abfälle. Unterm Strich waren es 3,93 Millionen Tonnen. 

(dpa/lsw)

Ministerium zum Impfen ab 12 Jahren: Brauchen klare Orientierung

16:13
01.08.2021
Der Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums, Jugendlichen in allen Bundesländern Corona-Impfangebote zu machen, stößt im Brandenburger Gesundheitsministerium auf Zustimmung. «Wir brauchen jetzt im Interesse der Familien eine klare Orientierung zum Impfen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren, wenn Eltern zustimmen», sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse am Sonntag der dpa. Es sei wichtig, dass auch ganze Familien von dem Impfangebot Gebrauch machten. Gerade über Familien mit Kindern werde das Virus schnell weitergetragen. Deshalb sei es gut und richtig, dass sich die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am Montag mit diesem wichtigen Thema befasse.

Jugendliche sollen nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums in allen Bundesländern Corona-Impfangebote bekommen. Das geht aus einem Entwurf für einen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz an diesem Montag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die «Bild am Sonntag» darüber berichtet. «Es werden nunmehr alle Länder Impfungen für Zwölf- bis 17-Jährige in den Impfzentren anbieten», schreibt das Ministerium in dem Beschlussvorschlag.

«Es stehen Impfstoffe zur Verfügung, die ab dem 12. Lebensjahr zugelassen sind. Sie sind geprüft, sicher und wirksam», erklärte der Ministeriumssprecher. In vielen anderen Ländern seien die Impfungen von Kindern und Jugendlichen bereits Praxis. Auch mit Blick auf das Ende der Ferienzeit und den Schulstart sei es für einen breiten Infektionsschutz entscheidend, dass sich jetzt mehr Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre impfen lassen könnten. 

(dpa)

Rund 250 Menschen lassen sich vor Stadion des VfB Stuttgart impfen

14:26
01.08.2021
Bei der spontanen Impfaktion vor dem Stadion des VfB Stuttgart haben sich rund 250 Fußballfans impfen lassen. «Die Impfaktion an der Mercedes-Benz Arena mit dem VfB Stuttgart als Partner war ein großer Erfolg und auch ein guter Weg, wie wir ganz viele Menschen erreichen konnten», sagte Mark Dominik Alscher, Medizinischer Geschäftsführer des Robert Bosch Krankenhauses. Das RBK hatte die Aktion am Samstag gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium im Vorfeld des Testspiels gegen den FC Barcelona (0:3) durchgeführt. 25 000 Zuschauer hatten sich die Partie in der Arena angesehen. 

(dpa/lsw)

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