Letztes Update:
20210719131709

Bundeskabinett will sich Mittwoch mit Unwetter-Hilfen befassen

12:21
19.07.2021
Die Bundesregierung befasst sich Innenminister Horst Seehofer zufolge am Mittwoch mit finanziellen Hilfen für die Flutopfer. Es sei klar, dass es Unterstützung geben werde, sagt Seehofer bei einem Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Es gehe dabei um Hilfen für die Menschen, die nichts mehr hätten, und um den Wiederaufbau, der Milliarden Euro kosten werde. Drittes Feld sei die öffentliche Infrastruktur. "Wir erleben eine unfassbare Tragödie", sagt Seehofer. Durch die Fluten sei eine Ausnahmesituation entstanden, die nur durch einen nationalen Kraftakt zu bewältigen sei.

Reuters

Kramp-Karrenbauer gedenkt der Hochwasseropfer

12:17
19.07.2021
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat der Opfer der Hochwasserkatastrophe gedacht und den Hilfseinsatz von Bundeswehrsoldaten gewürdigt. „Meine ersten Gedanken und Worte gelten denen, die in den letzten Tagen auf so furchtbare Art und Weise Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland geworden sind, ob das in NRW, in Rheinland-Pfalz, in Bayern oder auch hier in Sachsen der Fall war“, sagte sie am Montag bei einer Veranstaltung in Frankenberg bei Chemnitz. „Wir denken an diejenigen, die ihr Leben verloren haben, an die, die Angehörige verloren haben, an die, die ohne Hab und Gut dastehen, aber wir denken auch an die, die in den letzten Tagen, Stunden und immer noch geholfen haben und helfen.“

In den Gesichtern der Soldaten „sieht man die Betroffenheit, das Mitgefühl, aber auch die feste Entschlossenheit, der Aufgabe gewachsen zu sein und weiter zu helfen“, beschrieb sie ihre Eindrücke vom Besuch im schwer vom Hochwasser getroffenen Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) am Sonntag. Ebenso sichtbar seien der Stolz auf das Geleistete sowie Dankbarkeit und Sympathie aus der Zivilbevölkerung, die sie tragen.

dpa

Rotes Kreuz: Versorgung mit Blutkonserven nach Flut gefährdet

10:33
19.07.2021
Der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sieht nach der Hochwasserkatastrophe die ausreichende Versorgung mit Blutkonserven gefährdet. In den tendenziell blutspendefreundlichen ländlichen Gebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sei die Infrastruktur dermaßen geschädigt, dass vielerorts auf absehbare Zeit keine Blutspendetermine mehr wahrgenommen werden könnten, teilte der große Versorger mit Blutpräparaten am Montag mit. Da es bereits seit längerem gravierenden Mangel gebe, schlage man nun Alarm und rufe die Bevölkerung dringend zum Blutspenden auf.

„Wegen des geringen Blutspendeaufkommens können die Anforderungen der Kliniken über bestimmte Blutgruppen nur noch zur Hälfte erfüllt werden“, hieß es in dem Appell. Zudem berichten laut DRK viele Krankenhäuser bereits über verschobene Therapien und Operationen.

dpa

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