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20210719075825

RKI meldet 546 Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3

04:55
19.07.2021
Auch zum Wochenstart steigt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut weiterhin leicht an.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 546 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 324 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 10).

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden ein Todesfall verzeichnet. Vor einer Woche waren es 2 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.745.227 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.640.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg demnach auf 91.363.

Unternehmerverband will Zusage für Präsenzunterricht

16:34
18.07.2021
Der Verband der Familienunternehmer in Thüringen hat von Bildungsminister Helmut Holter (Linke) verbindliche Zusagen für Präsenzunterricht nach den Sommerferien verlangt. In einem Brief an den Minister sei auch auf die wirtschaftlichen Folgen von Wechselunterricht und Schulschließungen hingewiesen worden, teilte der Verband am Sonntag in Erfurt mit. Die Landesvorsitzende Colette Boos-John erklärte, «nach 16 Monaten in der Pandemie und angesichts hoher Impferfolge sind Diskussionen um Wechselunterricht und Schulschließungen nicht mehr hinnehmbar».

Um die Bildungschancen einer ganzen Generation nicht zu gefährden, müssten die Schüler wieder Unterricht in den Schulen erhalten. Ein Nebeneffekt sei, dass berufstätige Eltern, die seit Beginn der Pandemie mit einer Doppelbelastung kämpften, entlastet würden. Das sei auch für die Betriebsabläufe in den Unternehmen wichtig, weil Eltern damit seltener ausfielen.

Nach Verbandsangaben sich etwa 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland vom Eigentümer geführte Familienunternehmen.