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20210716092502

Hildburghausen ist wieder Spitzenreiter bei Inzidenz

08:54
16.07.2021
Die Corona-Zahlen in Thüringen haben sich entgegen dem bundesweiten Trend kaum verändert.

Erfurt - Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 3,4, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab. Am Vortag hatte sie bei 3,3 gelegen. Bundesweit ist die Zahl der wöchentlichen Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner am Freitag auf 8,6 gestiegen (Vortag: 8,0). Thüringen gehört damit zu den Bundesländern mit den niedrigsten Zahlen.

Die Gesundheitsämter meldeten von Donnerstag auf Freitag 25 neue Coronafälle. Ein Mensch starb in Zusammenhang mit Covid-19, womit die Zahl der Todesfälle im Bundesland bei 4360 liegt.

Am höchsten liegt der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen weiter im Landkreis Hildburghausen mit 23,7. Danach folgen Greiz mit 16,4 und das Altenburger Land mit 7,8. In sieben Kreisen und kreisfreien Städten lag die Inzidenz bei 0.

dpa

Bayerns Gesundheitsminister für nationale Gesundheitsbehörde

08:20
16.07.2021
München - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält die Gründung einer Bundesgesundheitsbehörde für überlegenswert. Der «Ärzte Zeitung» (Freitag) sagte er: «Wir sollten nach der Pandemie ernsthaft überlegen, ob wir nicht ein nationales Institut bräuchten, in dem wir unsere Public-Health-Kompetenzen bündeln.» Holetschek ist turnusgemäß Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK).

Auch für die Ständige Impfkommission (Stiko) sieht er Reformbedarf. «Die Stiko-Mitglieder sind alle ehrenamtlich tätig. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Die Unabhängigkeit der Wissenschaft ist wirklich wichtig. Aber wir könnten den Kommissionsmitgliedern eine Struktur zur Seite stellen, die sie in ihrem Ehrenamt professionell unterstützt.»

Im Zusammenhang mit den Impfempfehlungen der Kommission forderte er eine bessere Kommunikation. Die wechselnden Empfehlungen zum Astrazeneca-Impfstoff beispielsweise hätten zu erheblicher Verunsicherung geführt. «Aus Sicht der Wissenschaft waren die Empfehlungen sicher richtig, aber aus Sicht derer, die politische Entscheidungen fällen müssen, war das extrem schwierig.» Deswegen sei zu überlegen, wie die Stiko unterstützt werden könnte.

dpa