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Apotheken können bald wieder Impfzertifikate ausstellen

07:53
24.07.2021
Nach dem Hack eines Servers können Geimpfte weiter keine Zertifikate in Apotheken bekommen. Das soll sich aber wieder ändern.

Berlin - Ab nächster Woche sollen Apotheken in Deutschland schrittweise wieder Corona-Impfzertifikate ausstellen können.

Das Bundesgesundheitsministerium teilte der Deutschen-Presse Agentur am Freitag mit, Apotheken würden in der nächsten Woche nach und nach wieder Zugang zum Portal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) bekommen und somit wieder Impfzertifikate aushändigen können. Der DAV hatte die Ausstellung in Rücksprache mit dem Ministerium gestoppt, da es am Donnerstag Berichte über eine Sicherheitslücke gab.

Dem "Handelsblatt" war es demnach gelungen, "mithilfe von professionell gefälschten Dokumenten" auf dem DAV-Server einen Gastzugang für einen nicht existierenden Apothekeninhaber zu erzeugen, mit dem dann zwei Impfzertifikate online ausgestellt worden seien.

Laut Gesundheitsministerium waren von der Sicherheitslücke potenziell nur die wenigen hundert Apotheken betroffen, die nicht Mitglied des DAV sind. "Alle erteilten Zugänge werden bereits überprüft und verifiziert. Nach aktuellem Kenntnisstand ist es zu keinem Betrug bei der Erstellung von Impfzertifikaten gekommen", teilte das Ministerium mit.

Es werde außerdem daran gearbeitet, die Sicherheit bei der Ausstellung von Impfzertifikaten zu erhöhen, indem der Prozess in die Telematikinfrastruktur eingebunden wird. Die Telematikinfrastruktur vernetzt verschiedene Akteure im Gesundheitswesen digital, zum Beispiel Ärzte und Krankenkassen.

dpa

Thüringen: Corona-Inzidenz steigt auf niedrigem Nivau

07:00
24.07.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie steigt in Thüringen weiter - auf niedrigem Niveau.

Erfurt - Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche bei 5,5 - am Vortag hatte er bei 4,8 gelegen, am Samstag vor einer Woche bei 3,9.

Thüringen gehört - wie andere ostdeutsche Bundesländer auch - zu den Regionen mit den niedrigsten Zahlen bundesweit. In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 13,6 (Vortag 13,2). Am Samstag vor einer Woche lag der Wert bei 9,4.

Für Thüringen meldete das RKI am Samstag eine weitere Person, die im Zusammenhang mit Corona gestorben ist, und 48 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Hildburghausen blieb die höchste im Freistaat; auch wenn sie von 22,2 auf 19 sank. Im Weimarer Land, dem Kyffhäuser- und dem Wartburgkreis sowie in Eisenach gab es den in vergangenen sieben Tagen keine Neuansteckungen (0).

dpa