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Corona-Wochenwert in Thüringen erneut leicht gestiegen

08:10
21.07.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Thüringen wieder leicht gestiegen. Der Wert lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch bei 4,8, nachdem das RKI ihn am Dienstag mit 4,5 angegeben hatte. Damit gehört Thüringen bei der Inzidenz - also der Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche - weiterhin zu den Bundesländern mit den niedrigsten Werten.

Nach den Daten des Robert Koch-Instituts gab es innerhalb einer Woche im Freistaat 102 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, innerhalb von 24 Stunden von Dienstag zu Mittwoch wurden 16 neue Fälle registriert. Im Landkreis Hildburghausen als dem Corona-Hotspot im Land sank die Inzidenz auf 22,2. Am Dienstag war der Wert noch mit 31,6 angegeben worden. Eine Sieben-Tage-Inzidenz von 0 verzeichneten in Thüringen die Städte Weimar und Eisenach sowie der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis.

Frankreich verschärft wieder Corona-Regeln

07:14
21.07.2021
Im Kampf gegen eine neue Corona-Welle gelten in Frankreich verschärfte Corona-Regeln. Im Kino, Theater oder Museum ist vom Mittwoch an ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig. Das gilt, sobald mehr als 50 Menschen zusammenkommen. Die Änderungen hatte Staatschef Emmanuel Macron in der zurückliegenden Woche angekündigt. Betroffen sind laut Amtsblatt auch andere Veranstaltungen oder Orte wie beispielsweise Messen oder bestimmte Sporteinrichtungen.

Das Land sei zurzeit mit einer vierten Corona-Welle konfrontiert, hatte Regierungssprecher Gabriel am Montag gesagt. Diese Welle könne «sehr hoch» ansteigen, warnte er. In dem Land mit rund 67 Millionen Menschen hat weit über die Hälfte zumindest eine Impfung erhalten.

Von Anfang August an wird in Land dann auch ein Nachweis in Fernzügen, Bars, Restaurants, Einkaufszentren oder Krankenhäusern verpflichtend sein. Die Regierung brachte dazu ein Gesetz auf den Weg. Ein genauer Termin für die Änderung steht bisher nicht fest.

Corona-Anstieg in Israel: Neue Beschränkungen für Festhallen

06:20
21.07.2021
Angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen in Israel sind in dem Land am Mittwoch neue Beschränkungen in Kraft getreten. Diese gelten vor allem für Festhallen und bei Versammlungen von mehr als 100 Menschen in geschlossenen Räumen. An solchen Veranstaltungen dürfen ab sofort wieder nur Geimpfte, Genesene oder Menschen mit negativem Testergebnis teilnehmen. Die im Juni kurzfristig aufgehobene Maskenpflicht in geschlossenen Räumen gilt inzwischen wieder.

Der israelische Sender Kan berichtete, Hunderte Polizisten sollten dafür sorgen, dass die neuen Regeln eingehalten werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder: Etwa umgerechnet 260 Euro für Bürger, die ohne Genehmigung an Feiern oder Versammlungen von mehr als 100 Menschen teilnehmen. Und bis zu 2600 Euro für Veranstalter, die Impfpässe oder Testergebnisse nicht vorschriftsgemäß prüfen.

Die Zahl der innerhalb eines Tages gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Israel hat zuletzt wieder die 1000er-Marke überschritten. Am Mittwoch teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 1400 neue Fälle gemeldet worden. Für den Neuanstieg wird vor allem die Delta-Variante verantwortlich gemacht, die als besonders ansteckend gilt.

Rund 62 Prozent der 9,3 Millionen Landesbewohner haben bereits eine erste Corona-Impfung erhalten, mehr als 56 Prozent auch die zweite Dosis. Die Zahl der Schwerkranken ist binnen eines Monats von 19 auf 63 gestiegen. Mehr als die Hälfte davon hat nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Im Januar lag die Zahl der Schwerkranken noch bei rund 1200.