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Ricarda Walkling bleibt bei Werder

13:19
22.05.2023

Fußball

Die Frauen des SV Werder produzieren gerade täglich positive Schlagzeilen. Nachdem sie am Sonntag aufgrund der 2:3-Niederlage des SV Meppen gegen den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga den Klassenerhalt geschafft hatten, vermeldete der Klub am Montag die nächste gute Nachricht: Ricarda Walkling wird auch in der kommenden Saison für die Grün-Weißen auflaufen. "Ich habe mich seit meinem Wechsel zu Werder sehr gut eingelebt und bin froh über die bisherige Zeit", wird die Mittelfeldspielerin auf Werders Homepage zitiert. Die 26-Jährige hofft, dass ihre Mannschaft perspektivisch den Anschluss ans Tabellenmittelfeld der Liga schafft, damit sie nicht ständig gegen den drohenden Abstieg kämpfen muss. Ricarda Walkling wechselte im Winter 2020 von der amerikanischen North Carolina State University zum SV Werder. Seitdem absolvierte sie 68 Partien für die Grün-Weißen und erzielte dabei fünf Tore. In dieser Spielzeit stand sie in 15 von 21 möglichen Bundesligaspielen auf dem Feld. Am kommenden Sonntag beschließt Werder um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen die Saison.

Jörg Niemeyer

Buntentor: Böttjer gehört der achte Platz

16:05
21.05.2023
Frauenfußball Regionalliga

Der achte Platz in der Abschlusstabelle der Frauen-Regionalliga Nord gehört eigentlich Alina Böttjer: Weil die Mittelfeldspielerin des ATS Buntentor in der 85. Minute zum 2:2 (1:2)-Endstand gegen den TV Jahn Delmenhorst traf, kletterte ihr Team an Jesteburg und St. Pauli vorbei auf eben diese Platzierung. Der Blick auf die Tabelle wird den Bremerinnen gefallen. Aber er täuscht ein wenig über eine unterm Strich doch eher durchwachsene Saison hinweg: Den achten Platz hatte der ATS zuletzt vor rund zwei Monaten belegt, danach war es eng geworden. Erst am vorletzten Spieltag vermochte sich Buntentor die Teilnahme an der kommenden Regionalliga zu sichern.

Mit der vorzeitigen Rettung ließ sich auch das wenig schmeichelhafte Remis gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Delmenhorst erklären. „Wir sind mit einer gewissen Lockerheit ins Spiel gegangen“, bekannte ATS-Coach Sven Gudegast. Also war der Gast durch Sophie Engbarth in Führung gegangen (23.) und konterte auch den Ausgleich von Ylenia Sachau (30.) postwendend mit dem 2:1 von Virgenie Beneke (30.), bevor Böttjer den Schlusspunkt setzte. „Der Druck war raus, aber wir waren auch zu blauäugig“, fand Gudegast.

Stefan Freye